• Lieder aus dem Gesangbuch der EmK (EM) bzw. Himmelweit (HW).
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Gottesdienstbeginn
Auch in schwierigen Zeiten feiern wir Gottesdienst. Und so feiern wir auch heute im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Lied EM 619, 1-3 „Auf und macht die Herzen weit…“

+ Begrüßung

Liebe Gemeinde einen herzlichen Gruß zum heutigen Gottesdienst!

Auch wenn wir zur Zeit nicht körperlich zusammen kommen können, so soll das doch bitte nicht dazu führen, dass wir aufhören, den Sonntag und damit den Gottesdienst als Quelle der Kraft zu nutzen. Zugegeben: Es ist ungewohnt, es fühlt sich ganz anders an. Zurückgeworfen auf uns selbst oder im Kreis unserer Familie sind wir es nicht gewohnt zu feiern.

Der Rahmen, die Gemeinschaft und die gewohnten Abläufe, die uns lieb und teuer geworden sind, sind nicht von einem Moment auf den anderen zu ersetzen. Und dennoch: Wir brauchen unseren Gottesdienst. Jesus hat recht mit seiner Antwort an den großen Versucher, wenn er meint: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.“
Mir ist dazu auch die Schlussszene der Ballade „Die Bürgschaft“ eingefallen, die ich vor langer Zeit aus Spaß an dem umwerfenden Pathos auswendig gelernt habe.

In der Ballade geht es um einen Menschen, der einen Tyrannen umbringen möchte, dabei aber erwischt wird und umgehend zum Tode verurteilt wird. Weil er meint, noch eine Hochzeit feiern zu müssen bittet er den Tyrannen um 3 Tage Zeit, in welcher sein Freund sozusagen als Pfand oder als Bürge sich dem Tyrannen ausliefert. 
Der Tyrann lässt sich auf diesen „deal“ ein, weil er glaubt, dass der versuchte Mörder nie wieder zurückkehren wird.  Dem widerspricht der verhinderte Mörder, indem er alles unternimmt, um zurückzukehren und seinen Freund auszulösen. Als dies unmöglich scheint, sind dies seine Worte:

„Und ist es zu spät
und kann ich ihm nicht
ein Retter willkommen erscheinen,
so soll mich der Tod ihm vereinen.
Des rühme der blutge Tyrann sich nicht,
dass der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht.
Er schlachte der Opfer zweie
und glaube an Liebe und Treue.“

Soweit Friedrich Schiller. Mehr Pathos geht nicht.
Des rühme sich der große Versucher nicht, dass wir aufgehört hätten, Gottesdienst zu feiern. Wahrlich nicht!

Lied EM 458 „Gloria, gloria, gloria….“

+ Gebet

Guter Gott, du bist die Quelle unserer Kraft.
Und so kommen wir vor dein Angesicht und bitten dich, dass Du uns begegnest. Dass wir in dieser neuen und ungewohnten Zeit deine Nähe so erfahren können, dass wir gestärkt werden in unserem Glauben. Denn deine Liebe und Zuneigung gilt uns an jedem Tag unseres Lebens und niemand kann uns von deiner Liebe trennen. Deine Verheißungen, Gott, sind wertvoll. An ihnen können wir uns festhalten, gerade, wenn wir verunsichert sind oder Zuspruch brauchen. In Zeiten der Distanz von anderen Menschen bist du unsere Zuflucht.

Jesus, wir befinden uns jetzt mitten in der Fastenzeit und gehen auf Karfreitag und Ostern zu. Hilf uns, in allem was wir tun müssen und was jetzt gerade unser Leben prägt, auf dieses Erlösungsgeschehen nicht zu vergessen. Denn du, Jesus, bist und bleibst unsere Hoffnung und unser Vorbild für unser Handeln. Hilf uns, das in deinem Wort zu erkennen und es so zu verstehen und aufzunehmen, dass wir wirklich so handeln, wie du gehandelt hast.

Und so komm, Heiliger Geist, schaffe in uns diese erfüllte Freude, die nur du schaffen kannst. Wir sind in dir geborgen, dreieiniger Gott. In dieser Zuversicht leben wir jetzt und heute. Deine Liebe strahlt in unser Leben hinein und macht uns glücklich. Dafür danken wir dir von Herzen.
Amen

Musik Psalm 23 (B.Klein)

Nozomi Yoshizawa/Sopran, Katja Scheibenpflug/Alt, Kurt Kempf/Tenor, Michael Schwendinger/ Bariton

+ Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Lutherbibel 1984

Lied 128 „Christus, das Licht der Welt…“ (Musikvideo)

+ 1. Lesung Epheserbrief 5, 8-14

Denn früher wart ihr Teil der Dunkelheit.
Aber jetzt seid ihr Teil des Lichts,
denn ihr gehört zum Herrn.
Führt also euer Leben wie Menschen,
die zum Licht gehören!
 – Denn das Licht bringt als Ertrag
lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit. – 
Ein solches Leben führt ihr,
indem ihr prüft,
was dem Herrn gefällt! 
Und beteiligt euch nicht an Taten,
die der Dunkelheit entstammen
und ohne Frucht bleiben.
Deckt vielmehr solche Taten auf!
Denn es ist schon eine Schande,
nur davon zu reden,
was da im Verborgenen geschieht.
Aber alles, was aufgedeckt wird,
erstrahlt im Licht.
Und alles, was im Licht erstrahlt,
ist Teil des Lichts.
Deswegen heißt es:
»Wach auf, du Schläfer
und steh auf vom Tod!
Dann wird Christus als Licht über dir aufleuchten.«

Basisbibel

+ Evangelium Johannes 9, 1-41

Die Heilung eines Blindgeborenen

Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm. Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden und sprach zu ihm: Geh zu dem Teich Siloah – das heißt übersetzt: gesandt – und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.

Die Nachbarn nun und die, die ihn zuvor als Bettler gesehen hatten, sprachen: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte? Einige sprachen: Er ist’s; andere: Nein, aber er ist ihm ähnlich. Er selbst aber sprach: Ich bin’s. Da fragten sie ihn: Wie sind deine Augen aufgetan worden? Er antwortete: Der Mensch, der Jesus heißt, machte einen Brei und strich ihn auf meine Augen und sprach: Geh zum Teich Siloah und wasche dich! Ich ging hin und wusch mich und wurde sehend. Da fragten sie ihn: Wo ist er? Er sprach: Ich weiß es nicht.

 Da führten sie den, der zuvor blind gewesen war, zu den Pharisäern. Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Brei machte und seine Augen öffnete. Da fragten ihn auch die Pharisäer, wie er sehend geworden wäre. Er aber sprach zu ihnen: Einen Brei legte er mir auf die Augen, und ich wusch mich und bin nun sehend. Da sprachen einige der Pharisäer: Dieser Mensch ist nicht von Gott, weil er den Sabbat nicht hält. Andere aber sprachen: Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun? Und es entstand Zwietracht unter ihnen. Da sprachen sie wieder zu dem Blinden: Was sagst du von ihm, dass er deine Augen aufgetan hat? Er aber sprach: Er ist ein Prophet.

 Nun glaubten die Juden nicht von ihm, dass er blind gewesen und sehend geworden war, bis sie die Eltern dessen riefen, der sehend geworden war, und sie fragten sie und sprachen: Ist das euer Sohn, von dem ihr sagt, er sei blind geboren? Wieso ist er nun sehend? Da antworteten seine Eltern und sprachen: Wir wissen, dass dieser unser Sohn ist und dass er blind geboren wurde. Aber wieso er nun sehend ist, wissen wir nicht, und wer ihm die Augen aufgetan hat, wissen wir auch nicht. Fragt ihn, er ist alt genug; lasst ihn für sich selbst reden. Das sagten seine Eltern, denn sie fürchteten sich vor den Juden. Denn die Juden hatten sich schon geeinigt: Wenn jemand ihn als den Christus bekennt, der soll aus der Synagoge ausgestoßen werden. Darum sprachen seine Eltern: Er ist alt genug, fragt ihn selbst.

 Da riefen sie noch einmal den Menschen, der blind gewesen war, und sprachen zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist. Er antwortete: Ist er ein Sünder? Das weiß ich nicht; eins aber weiß ich: dass ich blind war und bin nun sehend. Da fragten sie ihn: Was hat er mit dir getan? Wie hat er deine Augen aufgetan? Er antwortete ihnen: Ich habe es euch schon gesagt, und ihr habt’s nicht gehört! Was wollt ihr’s abermals hören? Wollt ihr auch seine Jünger werden? Da schmähten sie ihn und sprachen: Du bist sein Jünger; wir aber sind Moses Jünger. Wir wissen, dass Gott mit Mose geredet hat; woher aber dieser ist, wissen wir nicht. Der Mensch antwortete und sprach zu ihnen: Das ist verwunderlich, dass ihr nicht wisst, woher er ist; und er hat meine Augen aufgetan. Wir wissen, dass Gott die Sünder nicht erhört; sondern den, der gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, den erhört er. Von Anbeginn der Welt an hat man nicht gehört, dass jemand einem Blindgeborenen die Augen aufgetan habe. Wäre dieser nicht von Gott, er könnte nichts tun. Sie antworteten und sprachen zu ihm: Du bist ganz in Sünden geboren und lehrst uns? Und sie stießen ihn hinaus.

Jesus hörte, dass sie ihn ausgestoßen hatten. Und als er ihn fand, fragte er: Glaubst du an den Menschensohn? Er antwortete und sprach: Herr, wer ist’s, auf dass ich an ihn glaube? Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn ja gesehen, und der mit dir redet, der ist’s. Er aber sprach: Herr, ich glaube. Und er betete ihn an.

Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, auf dass die da nicht sehen, sehend werden, und die da sehen, blind werden. Das hörten einige der Pharisäer, die bei ihm waren, und sprachen zu ihm: Sind wir denn auch blind? Jesus sprach zu ihnen: Wärt ihr blind, so hättet ihr keine Sünde; weil ihr aber sagt: Wir sind sehend, bleibt eure Sünde.

(Lutherbibel)

Lied Himmelweit 91 „Blind Man…“ (Musikvideo)

+ Predigt von Pastor Martin Obermeir-Siegrist, Linz

Liebe Kinder des Lichts!

„Was soll das für eine merkwürdige Anrede sein?“, denkt ihr euch vielleicht. Ich habe sie mir nicht selbst ausgedacht. 
 Sondern: Wir finden sie im Epheser-Brief, im fünften Kapitel. 

Ich lese euch einige Verse vor:

8 Denn ihr wart früher Finsternis; 

nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. 
 Wandelt als Kinder des Lichts; 

9 die Frucht des Lichts ist lauter Güte 

und Gerechtigkeit und Wahrheit. 

10 Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, 

11 und habt nicht Gemeinschaft 

mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; 
 deckt sie vielmehr auf.

Liebe Schwestern und Brüder!

Der Brief an die Gemeinde in Ephesos, die für diesen Sonntag vorgeschlagene Brieflesung, spricht uns als Kinder des Lichts an.

Kind von jemandem oder etwas sein bedeutet: Ein Kind hat im- mer etwas von den Eltern. Ob uns das gefällt oder nicht. Das, was wir von unseren Eltern mitbekommen haben, macht uns – zumindest teilweise – aus. Unsere Eltern haben uns geprägt. Unser Denken, unser Handeln. Auch unser Hoffen und unser Mitfühlen.

Lebt als Kinder des Lichts! Ja, wir sind nicht nur Kinder unserer Eltern. Wir sind auch Kinder Gottes. Und als solche haben wir gemeinsam, was uns wesentlich prägt: Gottes Licht.

Du bist ein Kind des Lichts. Du gehörst zu Gott, der von Anfang an Licht in diese Welt gerufen hat. Das zeichnet dich aus. Das prägt dein Leben:

Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit, so sagt der Epheser-Brief, werden dein Leben ausmachen. Dunkelheiten kannst du aufde- cken und so Licht in die Dunkelheit bringen.

Du bist Kind des Lichts, nicht Kind deiner Ängste, nicht Kind dei- ner Selbstzweifel, nicht Kind all der Dunkelheiten, die dich sonst noch festlegen könnten.

Diese Dunkelheiten tragen wir zwar alle auch in uns – sie müs- sen uns aber nicht bestimmen. Genau wie es uns nicht festlegen muss, was uns unsere Eltern auch an Problematischem mitge- geben haben. Denn: Wir sind Kinder des Lichts.

Liebe Kinder des Lichts!

Der Predigttext will uns heute ein Wort der Hoffnung sein, gegen alles, was uns bestimmen will, was uns gefangen nimmt und bindet.

In diesen Wochen gibt es da vieles. Verunsicherung, ja vielleicht sogar Existenzangst bestimmt uns. Erschreckend, womit Men- schen überall umgehen müssen. Es bestimmt uns eine Sehn- sucht nach Normalität, der Wunsch nach Gemeinschaft und Nähe.

Vielleicht habt ihr gestern Abend eine brennende Kerze in dem einen oder anderen Fenster gesehen. Oder habt ihr sogar selbst eine Kerze angezündet und ins Fenster gestellt? Christinnen und Christen aus verschiedenen Kirchen rufen im Schatten der Co- rona-Krise dazu auf, Licht zu werden. Die Kirchen rufen zu einer gemeinsamen österreichweiten Gebetsaktion auf: Die Gläubigen aller Konfessionen sind eingeladen täglich um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen. Gemeinsam – wenn auch räumlich getrennt – beten wir dann das Vater Unser. Jenes Gebet, das die Kinder des Lichts, unabhängig ihrer Kirchenzu- gehörigkeit, verbindet.

Dieses Zeichen kann uns täglich daran erinnern, was Jesus uns allen gemeinsam zusagt: „Ihr seid das Licht der Welt.“

Der Epheser-Brief erinnert uns daran: Lebt euer Leben auch wirklich so, dass es dieser Zusage Jesu entspricht – leuchtet. Macht es in eurem Leben deutlich, dass ihr zu Gott gehört. Lasst die Menschen sehen, dass ihr nicht vom Dunkel der Ängste und Selbstzweifel, sondern vom Licht bestimmt seid.

Es ist das Licht von Gottes Liebe, das durch Jesus Christus mit- ten unter uns gekommen ist, das uns prägt, das uns bestimmt.

Es ermächtigt dich und mich zu lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit. Gerade jetzt.

Mir tut es derzeit gut wahrzunehmen, wie viele Kinder des Lichts um mich herum leben. In der Nachbarschaft. In der Gemeinde. Wir lassen einander nicht im Dunkeln stehen, sondern nehmen einander wahr, fragen nach, hören zu, helfen, wo es nötig ist.

So wie wir derzeit hier und bei uns füreinander und miteinander die Dunkelheit vertreiben, so wünsche ich mir das für die ganze Welt. Gerade für alle düsteren Orte und Situationen lasst uns darum auch täglich beten.

Und wenn wir uns in einiger Zeit wieder mehr aus unseren Woh- nungen wagen dürfen, einander wieder in die Arme fallen und an den Hände halten, können wir uns erinnern an das, was damals plötzlich alles möglich war, als wir so hell gestrahlt haben.

Gottes Licht vermag heller zu scheinen als alle Dunkelheiten, die sich in unserem Leben breit machen, uns bestimmen möchten.

Lebt als Kinder des Lichts! Amen.

+ Fürbitten

Gott, wir bitten heute für all die Menschen, denen die Einsamkeit zu schaffen macht. Die diese Zeit des Abstands schwer ertragen können, die unvorbereitet in diese neue Situation geraten sind und sich auf sich selbst zurückgeworfen fühlen. Lass sie Zuspruch erfahren durch Menschen, die sie anrufen und anderweitig in Kontakt mit ihnen treten. Tröste du sie, Gott, darum bitten wir dich.

Jesus, schmerzlich nehmen wir wahr, dass diese Welt sehr ungleichgewichtig ist. Während wir plötzlich Gelder mobilisieren können, wenn es um den Schutz unserer Gesundheit geht, sterben Menschen, die zwischen die geschlossenen Grenzen gekommen sind. Wir bitten dich: Öffne unsere Augen und mach uns bereit, nach unseren Möglichkeiten zu handeln. Gib, dass auch Österreich Verantwortung übernimmt für eine Aufgabe, die nicht nur die Grenzländer Europas angeht. Solidarisches Handeln, nicht nur für uns, sondern auch für andere, das lass in den Herzen der Verantwortlichen entstehen.

Gott, wir bitten auch, dass wir als Gesellschaft solidarisch verbunden bleiben. Lass nicht zu, dass wir neidisch oder unwillig werden, sondern unsere jeweilige Aufgabe akzeptieren können. Es gibt Menschen, die arbeiten unglaublich viel und mit hohem Risiko, andere sind zur Untätigkeit verdammt und werden gekündigt. Du siehst alles, guter Gott, die Zukunft liegt in deiner Hand. Wir bitten dich, dass dieses Getragensein sich durchsetzt in unserem Denken und Fühlen. Lass uns gut und wohlwollend übereinander denken und reden.

Vater unser

+ Kollekte

Unsere Finanzreferent*innen werden die Kollekten schmerzlich vermissen. Vielleicht beschäftigen wir uns in Zeiten des Internetbanking schon einmal mit den Alternativen zum Einlegen unserer Kollekte in der Kirche. Denn dieses Geben erhält nicht nur unsere Kirche, sondern drückt auch unsere Dankbarkeit aus. Die Dankbarkeit, dass Gott uns einen jeden Tag neu schenkt und wir aus seiner Güte leben. (Kontonummer der jeweiligen Gemeinde siehe Gemeindebrief)

+ Dankgebet

Jesus, wir danken dir, dass wir auch in dieser besonderen Zeit alles haben, was wir zum Leben brauchen. Wir sind versorgt und können uns gut versorgen. Hilf uns, den Segen hinter all dieser Fülle zu erspüren und unser Herz weit und großzügig zu machen. Amen

Lied Himmelweit 193 „Guide My Feet…“ (Musikvideo)

+ Segen

Gott segne und behüte uns,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig,
Gott erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden.
Amen

Musik Er kennt deinen Namen (Kurt Kempf)

Nozomi Yoshizawa/Sopran, Katja Scheibenpflug/Alt, Kurt Kempf/Tenor, Michael Schwendinger/ Bariton