Gebet für den 1. April

Gebet zum Beginn

Gott, du zeigst mir den Weg zum Leben.
Viel Freude finde ich in deiner Gegenwart 
und immerwährendes Glück an deiner Seite.
Psalm 16,11

Wir beten jetzt zu dir, guter Gott.
Dabei wollen wir den Blick auf Jesus richten. 
Er hat uns zum Glauben geführt
und wird ihn auch vollenden.
Hebräer 12,2

Was unsere Herzen bewegt
bringen wir jetzt vor dich
und wissen,
dass dein Geist in uns atmet
und uns lebendig macht.
Vgl. 2. Korinther 3,6

Gebetsanliegen

Die weltweite Arbeit unserer Kirche, besonders die Arbeit in Albanien und Makedonien

Unsere Kirche ist weltweit tätig. Durch Jean und Wilfried Nausner sind wir besonders mit der Arbeit in Albanien und Makedonien verbunden. Wir beten für die Kinder der Schule in Ohrid, die derzeit geschlossen bleiben muss. Wir sind dankbar für kreative Formen, wie Gottesdienste gefeiert werden, z.B. über das Mobiltelefon. Wir beten, dass das Miss Stone Center in Strumica trotz Lieferengpässen möglichst vielen Menschen helfen kann und selbst finanzielle Hilfe aus dem Ausland erhält, um zu überleben. 

Menschen, die unter der Einsamkeit leiden

Viele Menschen sitzen oder liegen jetzt allein zu Hause, in Krankenhäusern, Alten- oder Pflegeheimen. Gerade manche älteren haben nicht die technischen Möglichkeiten sich mit anderen in Verbindung zu setzen und auszutauschen. Gerade jüngere Einzelkinder leiden sehr darunter, nicht mit ihren Freundinnen und Freunden spielen zu können.

Familien

Wer Menschen um sich hat – in Familien, Wohngruppen etc. – kann derzeit unter Umständen besonders belastet sein. Die Schulaufgaben einzuteilen und zu erledigen kann eine Überforderung sein. Suchtprobleme und Gewalt können das Zusammenleben schwierig machen. Tausende Familien sitzen derzeit in Flüchtlingslagern fest. Wir bitten um deinen Beistand, Gott, der du Not und Leid kennst.

Weitere Gebetsanliegen

Gott, höre unsere persönlichen Anliegen.

Vater Unser

Segen
In einer Zeit, die arm geworden ist an Berührung,
berühre du uns, Gott, mit deiner Liebe:
Lass uns Geborgenheit spüren, 
wie wenn uns eine liebende Mutter, ein gütiger Vater umarmt.
Schenk uns Trost und Mut, wie wenn eine Freundin oder ein Bruder unsere Hand hält.
Sei die Wärme und Fürsorge in unseren Herzen, unserem Zuhören und unserem Reden. 
Amen.

Was ist das methodistische Mittwochsgebet?

Kirche ist Gemeinschaft, und Kirchenräume sind Orte der Begegnung. Wie wichtig die Möglichkeiten zur Begegnung sind merkt man besonders, wenn sie plötzlich fehlen.

In einer Zeit, in der Kirchenräume geschlossen bleiben müssen und die unmittelbare Begegnung kaum möglich ist wollen wir neue Wege erproben, miteinander verbunden zu bleiben. Zum Beispiel durch die Mittwochsgebete, die in der EmK Salzburg begonnen haben und zu denen wir jetzt in ganz Österreich und darüber hinaus einladen. 

Wie geht das?

Wir laden ein, mittwochs zwischen 17 und 21 Uhr zu beten. So sind wir in dieser Zeit besonders miteinander verbunden.
Gebetsanliegen für den folgenden Mittwoch können immer bis Sonntag, 15 Uhr eingebracht werden – an gebet@emk.at oder telefonisch an Pastor Martin Obermeir-Siegrist, 0650 77 99 008.

Vier Abschnitte

Das Gebet zum Beginn bleibt immer gleich. Es erinnert uns an die Zusagen, die Gott uns in der Heiligen Schrift gibt und soll helfen, uns ganz auf den dreieinigen Gott zu besinnen. Wir empfehlen dieses Gebet laut zu sprechen.

Die Gebetsanliegen wechseln wöchentlich. Es findet sich jeweils ein stärker gedrucktes Gebetsanliegen und einige erklärende Worte. Dieser Teil bietet viel Freiheit für die persönliche Ausgestaltung. Die Gebetsanliegen könnten z.B. wie abgedruckt gelesen werden. Nach jedem Anliegen könnte eine Zeit des stillen oder ausgesprochenen Gebets folgen.

Das Vater Unser / Unser Vater ist das Gebet, das uns Jesus gelehrt hat und alle Menschen verbindet, die in Jesu Namen beten. Wir beten es am besten laut in der Sprache, die dem Herzen am nächsten ist. Auf deutsch lautet die ökumenische Fassung:

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Der Segen wird uns – je nach Kirchenjahr unterschiedlich – aus dem Gebet zurück in unseren Alltag senden. Wir empfehlen den Segen laut zu sprechen.

Foto: Pixel2013 via pixabay