Gebet für den 8. April

Gebet zum Beginn

Gott, du zeigst mir den Weg zum Leben.
Viel Freude finde ich in deiner Gegenwart 
und immerwährendes Glück an deiner Seite.
Psalm 16,11

Wir beten jetzt zu dir, guter Gott.
Dabei wollen wir den Blick auf Jesus richten. 
Er hat uns zum Glauben geführt
und wird ihn auch vollenden.
Hebräer 12,2

Was unsere Herzen bewegt
bringen wir jetzt vor dich
und wissen,
dass dein Geist in uns atmet
und uns lebendig macht.
Vgl. 2. Korinther 3,6

Gebetsanliegen

Christinnen und Christen zur Osterzeit weltweit

Wir beten für alle, die dieser Tage das Leiden und Sterben Jesu bedenken und seine Auferstehung von den Toten feiern. Gott, mache uns aufs neue gewiss, dass deine Liebe, die uns in Jesus deutlich vor Augen ist, unser Leben dem Tod entreißt und ins Leben führt.
Wir denken besonders an Christinnen und Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Gott, schütze ihr Leben und schenke ihnen Freiheit!

Alle Menschen, besonders Jüdinnen und Juden

Gottes Liebe gilt allen Menschen. Wir beten, dass Gottes Liebe in allen menschlichen Beziehungen wächst und Menschen lernen, Gott in allen Dingen zu vertrauen. Besonders denken wir an Jüdinnen und Juden, die dieser Tage das Pessach-Fest feiern und sich – wie wir Christinnen und Christen – daran erinnern, dass Gott aus Not befreit.

Für Menschen, deren Freude getrübt ist

Wir beten für alle Menschen, die es in der Zeit der Isolation besonders schwer haben. Als Beispiel: Suchtkranke Menschen und ihre Familien. Was tun, wenn ich mit meiner Krankheit in dieser Zeit besonders allein bin? Was tun, wenn das suchtkranke Kind um Unterschlupf bittet? Gott, schenk Weisheit, Kraft und Liebe in den schwierigen Entscheidungen!

Weitere Gebetsanliegen

Gott, höre unsere persönlichen Anliegen.

Vater Unser

Segen
In einer Zeit, die arm geworden ist an Berührung,
berühre du uns, Gott, mit deiner Liebe:
Lass uns Geborgenheit spüren, 
wie wenn uns eine liebende Mutter, ein gütiger Vater umarmt.
Schenk uns Trost und Mut, wie wenn eine Freundin oder ein Bruder unsere Hand hält.
Sei die Wärme und Fürsorge in unseren Herzen, unserem Zuhören und unserem Reden. 
Amen.

Was ist das methodistische Mittwochsgebet?

Kirche ist Gemeinschaft, und Kirchenräume sind Orte der Begegnung. Wie wichtig die Möglichkeiten zur Begegnung sind merkt man besonders, wenn sie plötzlich fehlen.

In einer Zeit, in der Kirchenräume geschlossen bleiben müssen und die unmittelbare Begegnung kaum möglich ist wollen wir neue Wege erproben, miteinander verbunden zu bleiben. Zum Beispiel durch die Mittwochsgebete, die in der EmK Salzburg begonnen haben und zu denen wir jetzt in ganz Österreich und darüber hinaus einladen. 

Wie geht das?

Wir laden ein, mittwochs zwischen 17 und 21 Uhr zu beten. So sind wir in dieser Zeit besonders miteinander verbunden.
Gebetsanliegen für den folgenden Mittwoch können immer bis Sonntag, 15 Uhr eingebracht werden – an gebet@emk.at oder telefonisch an Pastor Martin Obermeir-Siegrist, 0650 77 99 008.

Vier Abschnitte

Das Gebet zum Beginn bleibt immer gleich. Es erinnert uns an die Zusagen, die Gott uns in der Heiligen Schrift gibt und soll helfen, uns ganz auf den dreieinigen Gott zu besinnen. Wir empfehlen dieses Gebet laut zu sprechen.

Die Gebetsanliegen wechseln wöchentlich. Es findet sich jeweils ein stärker gedrucktes Gebetsanliegen und einige erklärende Worte. Dieser Teil bietet viel Freiheit für die persönliche Ausgestaltung. Die Gebetsanliegen könnten z.B. wie abgedruckt gelesen werden. Nach jedem Anliegen könnte eine Zeit des stillen oder ausgesprochenen Gebets folgen.

Das Vater Unser / Unser Vater ist das Gebet, das uns Jesus gelehrt hat und alle Menschen verbindet, die in Jesu Namen beten. Wir beten es am besten laut in der Sprache, die dem Herzen am nächsten ist. Auf deutsch lautet die ökumenische Fassung:

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Der Segen wird uns – je nach Kirchenjahr unterschiedlich – aus dem Gebet zurück in unseren Alltag senden. Wir empfehlen den Segen laut zu sprechen.

Foto: Pixel2013 via pixabay