• Lieder aus dem Gesangbuch der EmK (EM) bzw. Himmelweit (HW).
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Predigt von Pastor Frank Moritz-Jauk.
(Kameraführung wird nach wenigen Momenten besser…)

Gottesdienstliturgie

Eingangsmusik

Begrüßung und Einführung zum Gottesdienst
von Pastorin Dorothee Büürma

Jesus Christus spricht: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12)

Ich begrüße Sie/ euch alle herzlich am heutigen 5. Sonntag in der Osterzeit zum gemeinsamen Gottesdienst, der von der Evangelisch-methodistischen Kirche in Österreich in dieser Zeit angeboten wird. Die Liturgie stammt heute aus der Gemeinde Salzburg, mit musikalischer Unterstützung der Gemeinde Graz. Aus Graz kommt dann auch die Predigt, die Lokalpastor Frank Moritz-Jauk halten wird.

Unser Gottesdienst heute steht im Zeichen des Weges. Christus ist der Weg. Sein Licht ist die Leuchte unserer Lebens-Wege. Er weist uns den Weg. Wohin führen unsere Wege zur Zeit? Für die meisten unter uns führen sie ausgerechnet sonntags nicht dorthin, wo wir uns normalerweise zum Gottesdienst versammeln.
Auch wir in Salzburg konnten uns heute noch nicht wieder aufmachen zu unserem gewohnten neuen Gottesdienst-Ort in der Kirche des Diakoniezentrums. Stattdessen haben wir gelernt, dass Gott uns immer wieder neue Wege weist: wir können auch in veränderter Form und an allen Orten, an denen wir uns momentan befinden, Gott loben, sein Wort hören und trotz der räumlichen Trennung miteinander und füreinander beten. Denn er ist nicht nur der Weg, sondern auch die Wahrheit und das Leben. 

Wir wollen unseren Gottesdienst feiern:
im Namen Gottes, des Vaters, der uns auf unseren Wegen führt und begleitet;Im Namen Gottes des Sohnes, der uns in seiner Menschlichkeit die Wahrheit und das Geheimnis des Glaubens gezeigt hat;
Und im Namen Gottes, der Geistes-Kraft, die unser Leben mit Sinn erfüllt und uns die Richtung weist.
Amen.

Lied 253, 1-3 „O komm, du Geist der Wahrheit“ (Musikvideo)

Eingangsgebet

Gott, Quelle des Lebens, lebendig und Leben-spendend,
Wir danken dir, dass du uns in Raum und Zeit stellst mit der Aufgabe und Vertrauen, dass wir zu dir gehören, auch über die Grenzen unserer Zeitrechnung und unseres menschlichen Verstandes hinweg.

Wie der Apostel Paulus, so dürfen auch wir gewiss sein, dass uns nichts trennen kann von deiner Liebe, Gott, die wir in Christus Jesus erfahren.

Dein Geist schafft Neues, wo wir an unsere Grenzen stoßen. Durch die Kraft des Geistes sind wir auch in dieser Zeit der Einschränkungen und der Distanz tief und innig miteinander verbunden.
Du kannst die Grenzen und Abgründe unserer Welt überwinden und neue Wege schaffen, die uns neue Perspektiven eröffnen und neue Hoffnung geben.
Nach wochenlangen Einschränkungen, in Zeiten der Ungewissheit und der Angst, sehnen wir uns nach dem Leben in Fülle, wie du es uns versprichst.

Wir bitten dich:
Vergib unsere Ungeduld und unser Selbstmitleid.
Vergib unseren Frust und unsere Unzufriedenheit.
Vergib unser Beschuldigen und unsere Beschwerden.

Hilf uns, unser Leben nicht von unserem Wunschdenken und unseren Sehnsüchten bestimmen zu lassen, sondern von dir. Zeige uns Wege, die uns auch in dieser Zeit neue Lebensqualität bringen. Erinnere uns an die Wahrheit, dass unsere momentanen Erfahrungen nicht auf Dauer sind. Schenke uns Dankbarkeit für den Lebensstandard, den wir trotz Krise und Einschränkungen genießen dürfen.

Richte unseren Blick auf unsere Mitmenschen in dieser Welt, so wie es Jesus auf seinen Wegen immer wieder getan hat. Schenke uns eine neue Sichtweise, die uns zeigt, wie wir  anderen gegenüber deine Liebe ausdrücken können auf unseren Wegen durch den Alltag des Lebens.
Amen.

Lied 129, 1-3 „Du hast gesagt: Ich bin der Weg“ (Musikvideo)

+ Soziales Bekenntnis der EmK (Gesangbuch Nr 771)

Wir glauben an Gott, den Schöpfer der Welt,
und an Jesus Christus, den Erlöser alles Erschaffenen,
und an den Heiligen Geist,
durch den wir Gottes Gaben erkennen.

Wir bekennen, diese Gaben oft missbraucht zu haben
und bekennen unsere Schuld.

Wir bezeugen,
dass die natürliche Welt Gottes Schöpfungswerk ist.
Wir wollen sie schützen
und verantwortungsvoll nutzen.

Wir nehmen dankbar
die Möglichkeiten menschlicher Gemeinschaft an

Wir setzen uns ein für das Recht jedes Einzelnen
auf sinnvolle Entfaltung in der Gesellschaft.

Wir stehen ein für das Recht
und die Pflicht jedes Menschen,
zum Wohl des Einzelnen
und der Gesellschaft
beizutragen.

Wir stehen ein für die Überwindung
von Ungerechtigkeit und Not.

Wir verpflichten uns zur Mitarbeit
am weltweiten Frieden
und treten ein für Recht und Gerechtigkeit
unter den Nationen

Wir sind bereit,
mit den Benachteiligten
unsere Lebensmöglichkeiten zu teilen.
Wir sehen darin eine Antwort auf Gottes Liebe.

Wir anerkennen Gottes Wort
als Maßstab in allen menschlichen Belangen
jetzt und in der Zukunft.

Wir glauben
an den gegenwärtigen und endgültigen Sieg Gottes.
Wir nehmen seinen Auftrag an,
das Evangelium in unserer Welt zu leben.
Amen.

Lied „Wir sind Kinder dieser Erde“ (Musikvideo)

+ Psalm 31, 1-5 und 15-16a

1 Ein Psalm Davids, vorzusingen.

2 HERR, auf dich traue ich, / lass mich nimmermehr zuschanden werden,
errette mich durch deine Gerechtigkeit!

3 Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends!
Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!

4 Denn du bist mein Fels und meine Burg,
und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.

5 Du wollest mich aus dem Netze ziehen, / das sie mir heimlich stellten;
denn du bist meine Stärke.

15 Ich aber, HERR, hoffe auf dich
und spreche: Du bist mein Gott!

16 Meine Zeit steht in deinen Händen.

Lied HW 85, 1-3 „Sing Alleluja“ (Musikvideo)

+ Lesung Johannes 14, 1-14

1 Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?

3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.

4 Und wo ich hingehe, dahin wisst ihr den Weg.

5 Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen?

6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

7 Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

8 Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.

9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater. Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?

10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht aus mir selbst. Der Vater aber, der in mir bleibt, der tut seine Werke.

11 Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen.

12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.

13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde im Sohn.

14 Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.

Lied HW 91, „Blind Man“ (Musikvideo)

+ Predigt von Frank Moritz-Jauk

Liebe Gemeinde,
für mich passt der heute gehörte Evangeliumstext perfekt in die Zeit vor Pfingsten.  Von den vielen verschiedenen Themen, die in diesem Text angesprochen werden, möchte ich mich heute auf zwei Fragestellungen konzentrieren: Wer ist Jesus und wie lässt sich dieses hochaufgeladene Jesuswort „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ in der heutigen Zeit verkündigen und umsetzen. Das ist also einmal meine Ausgangslage.

Beginnen wir gleich mit der ersten Frage: Wer ist Jesus?

Immer wieder habe ich mich beim Hören oder Lesen von den Evangeliumstexten gefragt, wie es denkbar ist, dass man im Menschen Jesus, im historischen Jesus, tatsächlich den Gottessohn erkennen kann. Es gibt ja viele Bibelstellen, die dieses Unverständnis der Jünger zur Sprache bringen. Heute waren es Thomas und Philippus, die in ihren Fragen deutlich machen, dass sie nicht wirklich verstehen, was Jesus mit seinen Aussagen meint. Aber kann man das?

In dem heutigen Kontext von Vers 7 wird das besonders deutlich:
„Wenn ihr erkannt habt, wer ich bin, werdet ihr auch meinen Vater erkennen.“
Muss nicht eine jede Jüngerin und ein jeder Jünger  zur Zeit Jesu bei dieser Aussage unweigerlich an Josef gedacht haben? 

Und muss nicht Jesus irgendwie doch körperliche Wesenszüge seines Ziehvaters gehabt haben, um seinen Eltern diese unglaubliche Schande zu ersparen, dass sofort sichtbar wird, dass Josef nicht der Vater ist? Dass seine Mutter Maria fremdgegangen ist und sein Vater Josef blöd genug war, das zu akzeptieren?

Vielleicht darf man das nicht denken, aber normalerweise sieht man Kindern die Merkmale an, die sie entweder vom Vater oder der Mutter haben. Die Augen von der Mama, die Ohren vom Papa. Warum sollte das bei Jesus anders sein?

Aber wenn es so war, dann wird dieses Unverständnis doch nur größer. „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ Wie soll ich Gott den Vater sehen, wenn mein Gegenüber aussieht wie eine Mischung aus Josef und Maria?

Bleiben die Taten Jesu, so wie er sagt: „dann glaubt es doch aufgrund von dem, was durch mich geschieht.“
Stattgegeben. 

Aber kann man selbst aus den spektakulärsten Wundern, wie die Speisung der 5000 oder der Auferweckung des Lazarus von den Toten, auf eine Personalunion dieses Menschen Jesu mit dem allmächtigen, universellen Schöpfer der Welt schließen?

Für mich passt dieser Text deshalb so gut auf den Weg in Richtung Pfingsten, weil ich im Innersten davon überzeugt bin, dass wir diese Verbindung von Jesus mit dem Vater, erst mit dem Heiligen Geist glauben können. Erst der Heilige Geist bezeugt unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Die kosmische Dimension von Jesus erschließt sich erst durch den Heiligen Geist.

Besonders für uns Menschen die wir jetzt und hier im Jahr 2020 leben muss man aber auch sagen:
Der Heilige Geist ist zwar unverfügbar in der Art, dass wir Menschen ihn nicht besitzen können aber unerreichbar ist er damit nicht. Der Heilige Geist ist eine Gabe Gottes, die von Jesus verheißen wird und die die Jünger zu Pfingsten empfangen weil Jesus sie anhaucht.
Oder anders gesagt:
Der Heilige Geist ist nicht gleichzusetzen mit Zungenrede. Oder anderen aufsehenserregenden Wundertaten. Zunächst einmal ist eine der Wirkungen des Heiligen Geistes, dass ich als Mensch glauben kann. Glauben kann, dass ich gemeint bin und dass alles was Jesus tut und getan hat, mir gilt.

Kommen wir zur zweiten Fragestellung, wie können wir das theologische Schwergewicht „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ heute verkündigen und umsetzen.

Ich bin ja ein sehr visueller Mensch. Mir ist bei diesem Dreiklang sofort Zorro eingefallen. Dieser Zorro – für alle die ihn nicht kennen – war ein maskierter Rächer im schwarzen Gewand, der seinen Gegnern ein „Z“ mit dem Degen auf die Brust geschlitzt hat. Ich bin der Weg – zack, die Wahrheit – zack und das Leben – zack.
Im Übrigen gibt es das Motiv natürlich auch bei Asterix: Band 21, Das Geschenk des Cäser, Seite 31, aber das nur so nebenbei.

Das Gute an meinem Zorro Bild vom „Z“ ist, dass es klarmacht, dass diese drei Begriffe zusammen hängen. Es sind keine Einzelstriche, sondern sie bilden gemeinsam ein Ganzes.

Und doch muss ich, für mich zumindest, feststellen, dass ich mich dem Ganzen nur stückweise nähern kann. Ich muss es herunterbrechen auf verständliche Bilder, die ich aufnehmen und verdauen kann.
Denn was ist Wahrheit, hat ja schon Pilatus gefragt.

Wenn ich mich frage, was bedeutet denn der Weg, dann fällt mir ein, dass Jesus für mich Orientierung, also Wegweiser ist. Die Geschichten und Worte Jesu helfen mir, einmal eine Grundhaltung der Liebe zu erkennen und deren Umsetzung durch Jesus wahrzunehmen. Wie handelt Jesus?
Ist es nicht genial, wie er auf die Frage nach den römischen Steuern, sich die Münze geben lässt und fragt: Wessen Bildnis ist hier eingeprägt?
Oder wie Jesus reagiert, als man die Ehebrecherin zu ihm bringt?
Das meine ich mit Orientierung.

Wenn ich weiter frage, was bedeutet Wahrheit, dann kann ich es vielleicht so sagen: Wahrheit heißt, ich kann in meinem Leben bezeugen, dass sich der Weg mit Jesus als wahrer, als für mich richtiger Weg erweist und erwiesen hat. Nicht mehr und nicht weniger. Es fühlt sich richtig an, meine Hoffnung auf Jesus zu setzen. Ihm zu vertrauen. Mich im Gebet an ihn zu wenden.

Und meine Hoffnung auf Jesus zu setzen ist dann auch meine Brücke zum Begriff des Lebens: Das Leben ist sozusagen alles. Das Leben heißt Freude genauso wie Trauer, das Leben heißt Gewinn genauso wie Verlust, das Leben heißt Glück genauso wie Ärger. Das Leben ist meine gesamte Zeit, die ich hier auf der Erde verbringe. Wenn jetzt derjenige, der stirbt und aufersteht sagt, er ist das Leben, dann weist das über den Tod hinaus.

Das empfinde ich als einen sehr großen Trost. Von dieser Aussage geht eine Kraft aus, die mir schon jetzt hier im Leben hilft. Ich weiß, dass mich nichts von Gott trennen kann und ich im Leben und Sterben in seinen Händen bin. Das finde ich ungemein entlastend.
Oder wieder anders gesagt: Hier spüre ich, welche Kraft der Glaube hat und warum es sich lohnt, zu glauben. Lohnt, wie gesagt nicht im Sinne einer Rendite, sondern als eine Gewissheit, festen Boden unter den Füssen zu haben.

Und je mehr wir diese Begriffe mit Alltagserfahrungen verbinden, dest mehr macht die Kurzformel „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ die den Jüngerinnen und Jüngern unverständlich schien, heute wirklich Sinn: In Jesus erkennen wir mit der Hilfe des Heiligen Geistes den Vater.

Heute würden wir vielleicht sagen, dass Jesus der Schlüssel ist.
Das Administrator Passwort.

Wie auch immer. Auch heute ist es ganz entscheidend, wer Jesus für uns ist.
Eine historische Figur, ein Prophet unter vielen oder eben

Der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Amen.

+ Fürbitten

Herr unser Gott,
Du bist unser himmlischer Vater.
Aus deinem Mutterschoß hast du uns das Leben geschenkt! Wie eine Mutterhenne, die ihre Küken unter dem Gefieder beschützt, so liebte Jesus uns Menschen.
Du bist unser Zufluchtsort. Bei dir finden wir Geborgenheit, selbst wenn wir es schwer haben im Leben.
Wir wollen heute beten für alle, die ihren Lebensweg nur mühsam vorangehen können.

In dir, Herr, sind wir geborgen.
In dir finden wir Ruhe.
In dir ist Friede.
Sei bei uns allen – wo wir auch sind und was immer uns auch momentan beschäftigt im Leben.
Verbinde uns durch deinen Geist, und schenke uns Kraft und Mut, die Herausforderungen unseres Alltags zu bewältigen.

Wir vertrauen auf deine Begleitung auf unseren Wegen.
Wir spüren deinen Frieden in uns und um uns herum.
Dafür danken wir!
Amen.

Lied 592 „Hevenu Schalom“ (3x) (Musikvideo)

Wir beten gemeinsam mit den Worten Jesu:

Unser Vater im Himmel

+ Kollekte

In den vergangenen Wochen durften wir Ragrunzel, die Kollektensau aus Graz, die Sparkatze aus Wien, und den Sparstrumpf von Esther kennenlernen. Sie sind mögliche Aufbewahrungsorte für Kollekten bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir uneingeschränkt wieder in unseren Kirchenräumen miteinander Gottesdienst feiern können.

Ich gehöre doch zu der Generation, die gern mal mit dem Handy und über das Internet ihre Zahlungen vornimmt. Das geht natürlich auch mit den Kollekten.
Hier nun mein Experiment: ist es möglich, in wenigen Sekunden, quasi live, wie im Gottesdienst, über e-Banking meine Kollekte zu geben?
Denn nach der ersten Überweisung an die jeweilige Gemeinde, ist ja das Gemeindekonto schon gespeichert. Nun muss ich nur den Betrag auswählen und als Verwendungszweck „Kollekte“ eintragen. Schon hat es funktioniert und ich habe meine Kollekte gegeben!
Das hilft den Gemeinden, deren Arbeit auch in dieser Zeit wichtig ist, damit laufende Zahlungen getätigt werden können.

+ Dankgebet

Gott der Fülle und des Lebens,
Wir danken dir für die Gaben, die wir im Glauben weiterreichen und teilen können.
Wir sind reich, denn du erfüllst unser Leben mit Sinn.
Wir sind erfüllt, denn du zeigst uns, was wirklich im Leben notwendig ist. Wir sind geliebt – und das ist unbezahlbar kostbar!
Hilf uns aus unserer Fülle zu schöpfen, und damit Zeichen deiner Liebe und deines Lebens in unsere Welt hinauszutragen.
Wir dürfen im Leben großzügig sein, weil du uns großzügig beschenkst!
Dafür sind wir dankbar.
Amen.

Hinweise

Am kommenden Sonntag feiern wir wieder einen Gottesdienst über Zoom. Am kommenden Sonntag feiern wir wieder einen Gottesdienst über Zoom. Pastorin Dorothee Büürma wird predigen. Da am kommenden Wochenende die österreichweite Frauenfreizeit stattfinden sollen hätte, wird die Liturgie für den gemeinsamen Gottesdienst von den Frauen der Salzburger Gemeinde in Zusammenarbeit mit Pastorin Esther Handschin vorbereitet.

Lied 493, 1,3,5 „Herr wir bitten, komm und segne uns“ (Musikvideo)

+ Segen

Und so wollen wir Gott um seinen Segen bitten:
Gott, segne uns und weise uns den Weg.
Gott, schütze uns und erfülle uns mit deiner Wahrheit.
Gott, rühre unsere Herzen an und schenke uns Leben in Fülle!
So segne uns Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

Musik


Die Lesungen sind der Luther Bibel 2017 entnommen, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart