Gebet für den 13. Mai

Gebet zum Beginn

Gott, du zeigst mir den Weg zum Leben.
Viel Freude finde ich in deiner Gegenwart 
und immerwährendes Glück an deiner Seite.
Psalm 16,11

Wir beten jetzt zu dir, guter Gott.
Dabei wollen wir den Blick auf Jesus richten. 
Er hat uns zum Glauben geführt
und wird ihn auch vollenden.
Hebräer 12,2

Was unsere Herzen bewegt
bringen wir jetzt vor dich
und wissen,
dass dein Geist in uns atmet
und uns lebendig macht.
Vgl. 2. Korinther 3,6

Gebetsanliegen

Für schwierige Situationen

Wir beten für Situationen, die ausweglos scheinen. Für Menschen, die allen Mut verloren haben. Für Schicksalsschläge, die uns ohnmächtig zurücklassen. Für Krankheiten, die keine Aussicht auf Heilung haben. Gott der Schöpfung und der Auferstehung, sei mit deinem wundersamen Wirken ganz nah bei uns Menschen. Den Sterbenden schenke ewiges Leben.

Für Lehrende und Lernende

Wir beten für alle, die sich in Aus- und Weiterbildungen befinden: Für Schülerinnen und Schüler, die derzeit zu Hause lernen; für Professorinnen und Lehrer, für die das Unterrichten aus der Ferne viel zusätzliche Mühe bedeutet; für Eltern, die zu Hause unterrichten und ihren Kindern neben eigenen Verpflichtungen beim Lernen helfen; für Studierende, Lehrlinge, Kindergartenkinder und alle, die auch in hohem Alter noch Lernende sind. 

Für Mütter und alle Liebenden

Wir beten für alle Mütter, gerade die, die derzeit Sorge um ihre Kinder haben. Wir beten für alle, die sich mütterlich um andere sorgen und kümmern. Wir beten für alle, die trotz Ausnahmezustand an der Liebe festhalten und neue Wege finden, ihre Beziehungen zu Freundinnen und Freunden, Geschwistern im Glauben, Lebenspartner*in etc. zu pflegen.

Weitere Gebetsanliegen

Gott, höre unsere persönlichen Anliegen.

Vater Unser

Segen
Gott, Schöpfer, segne uns, denn diese Welt muss nicht so bleiben!
Gott, Liebe, segne uns, denn dieses Leben hier ist nicht alles!
Gott Kraft, segne uns, denn nicht nur das machbare ist möglich!
Halleluja!

Was ist das methodistische Mittwochsgebet?

Kirche ist Gemeinschaft, und Kirchenräume sind Orte der Begegnung. Wie wichtig die Möglichkeiten zur Begegnung sind merkt man besonders, wenn sie plötzlich fehlen.

In einer Zeit, in der Kirchenräume geschlossen bleiben müssen und die unmittelbare Begegnung kaum möglich ist wollen wir neue Wege erproben, miteinander verbunden zu bleiben. Zum Beispiel durch die Mittwochsgebete, die in der EmK Salzburg begonnen haben und zu denen wir jetzt in ganz Österreich und darüber hinaus einladen. 

Wie geht das?

Wir laden ein, mittwochs zwischen 17 und 21 Uhr zu beten. So sind wir in dieser Zeit besonders miteinander verbunden.
Gebetsanliegen können Pastor Martin Obermeir-Siegrist per E-Mail oder telefonisch übermittelt werden: gebet@emk.at bzw. 0650 77 99 008.

Vier Abschnitte

Das Gebet zum Beginn bleibt immer gleich. Es erinnert uns an die Zusagen, die Gott uns in der Heiligen Schrift gibt und soll helfen, uns ganz auf den dreieinigen Gott zu besinnen. Wir empfehlen dieses Gebet laut zu sprechen.

Die Gebetsanliegen wechseln wöchentlich. Es findet sich jeweils ein stärker gedrucktes Gebetsanliegen und einige erklärende Worte. Dieser Teil bietet viel Freiheit für die persönliche Ausgestaltung. Die Gebetsanliegen könnten z.B. wie abgedruckt gelesen werden. Nach jedem Anliegen könnte eine Zeit des stillen oder ausgesprochenen Gebets folgen.

Das Vater Unser / Unser Vater ist das Gebet, das uns Jesus gelehrt hat und alle Menschen verbindet, die in Jesu Namen beten. Wir beten es am besten laut in der Sprache, die dem Herzen am nächsten ist. Auf deutsch lautet die ökumenische Fassung:

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Der Segen wird uns – je nach Kirchenjahr unterschiedlich – aus dem Gebet zurück in unseren Alltag senden. Wir empfehlen den Segen laut zu sprechen.

Foto: Pixel2013 via pixabay