Vorschlag zur Gestaltung der Gebetszeit

Gebet zum Beginn

Gott, du zeigst mir den Weg zum Leben.
Viel Freude finde ich in deiner Gegenwart 
und immerwährendes Glück an deiner Seite.
Psalm 16,11

Wir beten jetzt zu dir, guter Gott.
Dabei wollen wir den Blick auf Jesus richten. 
Er hat uns zum Glauben geführt
und wird ihn auch vollenden.
Hebräer 12,2

Was unsere Herzen bewegt
bringen wir jetzt vor dich
und wissen,
dass dein Geist in uns atmet
und uns lebendig macht.
Vgl. 2. Korinther 3,6

Gebetsanliegen

Wir bringen Dank, Bitte, Klage, Lob, Fürbitte etc. vor Gott.

Vater Unser

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segen

Sie segne euch, die Buntheit eures Schöpfers
und die Vielfalt der Möglichkeiten!
Sie segne euch, die Klarheit eures Erlösers,
und sein Mut zur Liebe!
Sie segne euch, die Beschwingtheit eurer Fürsprecherin,
die tanzend und seufzend euch näher bringt
dem dreieinen, segnenden Gott,
Vater, Sohn und Heiliger Geistkraft!

Was ist das methodistische Mittwochsgebet?

Das methodistische Mittwochsgebet entstand als Zeichen der Verbundenheit während der Corona Krise im Frühjahr 2020. Auch über diese Zeit hinaus laden wir herzlich dazu ein, mittwochs besonders im Gebet miteinander verbunden zu bleiben.

Dieser Vorschlag für die Gestaltung einer Gebetszeit – der ab der Woche vor Pfingsten gleich bleibt – kann gut durch Lieder, weitere Gebete etc. erweitert und dadurch persönlicher gestaltet werden.

Vier Abschnitte

Das Gebet zum Beginn erinnert uns an die Zusagen, die Gott uns in der Heiligen Schrift gibt und soll helfen, uns ganz auf den dreieinigen Gott zu besinnen. Wir empfehlen dieses Gebet laut zu sprechen.

All unsere Gebetsanliegen, Dank, Bitte, Klage, Lob, Fürbitte etc. bringen wir vor Gott.

Das Vater Unser / Unser Vater ist das Gebet, das uns Jesus gelehrt hat und alle Menschen verbindet, die in Jesu Namen beten. Wir beten es am besten laut in der Sprache, die dem Herzen am nächsten ist.

Der Segen sendet uns zurück in unseren Alltag. Wir empfehlen den Segen laut zu sprechen.

Foto: Pixel2013 via pixabay