• Lieder aus dem Gesangbuch der EmK (EM) bzw. Himmelweit (HW).
  • Grau hinterlegte Textangaben können durch anklicken eingeblendet werden. Alternativ kann die eigene Bibel verwendet werden.

Für den heutigen Sonntag gibt es eine Predigt zum Lesen/ Ausdrucken:


Gottesdienstliturgie

Die Liturgie für den heutigen Gottesdienst stammt von Pastor i.R. Manfred Schwarz und Laienpredigerin Charlotte Schwarz (EmK Salzburg):

Ankommen: Gott bringt uns zusammen

Eingangsmusik

Begrüßung und Einführung zum Gottesdienst

Lied EM 161, 2. Strophe „Wir sagen euch an, den lieben Advent…“

Eingangsgebet

Gütiger, Himmlischer Vater!
Wir wollen beten – beten zu Dir, wie können wir Dir alles sagen, was unser Herz bedrückt in dieser schwierigen Zeit? Du kennst unsere Ängste, unsere Sorgen – und es ist nicht nur diese nicht enden wollende Pandemie, die uns bedrückt.
Krankheit und Gebrechlichkeit, Einsamkeit, Not und Sorgen belasten so manche von uns. Unser Versagen und unsere Schwächen sind unsere Begleiter durch unser Leben.
Du weißt um unser Hoffen und Bangen, dass sich alles zum Guten wenden möge. Dass Freude und Vergebung unsere Herzen erfüllen mögen. Dass trotz allem unser Leben gelingen kann, jeden Tag aufs Neue.
Wir legen alles vor Dich hin, guter Gott, denn wir wissen, dass wir dir vertrauen dürfen, wenn wir dich bitten, uns zu verzeihen, uns zu stärken und uns wiederaufzurichten, wenn wir niedergedrückt sind.
Das ist der Trost, den nur du schenken kannst, denn er kommt aus deiner Liebe! Deine Liebe, die sich in Jesus zeigt, den wir feiern wollen, in diesem Advent!
Darum wollen wir in großer Freude und Dankbarkeit diesen Gottesdienst feiern, dir singen und dich preisen! Erfülle uns mit deinem Heiligen Geist, dass alle Traurigkeit, alle Zweifel und Ängstlichkeit von uns weichen und wir gestärkt und fröhlich Deine Güte bezeugen können!
Dies erbitten wir, dies erhoffen wir, und glauben wir!
Im Namen unseres Erlösers, Jesus Christus,
Amen

Lied EM 141, 1-4 „Oh Heiland reiß die Himmel auf….“

Hören: Gott spricht zu uns

+ Jesaja 40, 1-11

»Tröstet, tröstet mein Volk!«  sagt euer Gott. »Sprecht den Leuten aus Jerusalem Mut zu, sagt zu ihnen: ›Eure Gefangenschaft ist zu Ende! Eure Schuld ist abgebüßt! Ihr habt vom Herrn die volle Strafe für eure Vergehen empfangen; jetzt ist alles beglichen!« Hört, jemand ruft: »Bahnt für den Herrn einen Weg durch die Wüste, baut eine Straße für unseren Gott! Füllt die Täler auf, ebnet Berge und Hügel ein, räumt alle Hindernisse aus dem Weg! Der Herr wird kommen in seiner ganzen Herrlichkeit und alle Menschen werden es sehen. Der Herr selbst hat das gesagt.«
Ich hörte eine Stimme sagen: »Rede zu deinem Volk!« »Was soll ich denn sagen?«, fragte ich. »Alle Menschen sind vergänglich wie das Gras. Auch wenn sie noch so gerecht und treu sind, es ergeht ihnen nicht anders als den Blumen auf der Wiese. Das Gras verdorrt, die Blumen verwelken, wenn der Herr seinen glühenden Atem darüber wehen lässt. Ja, wie Gras ist das Volk!« Da sagte die Stimme: »Das Gras verdorrt, die Blumen verwelken; aber das Wort unseres Gottes bleibt für immer in Kraft.« Steig auf einen hohen Berg, du Freudenbotin Jerusalem! Ruf mit lauter Stimme deine Botschaft aus, du Zionsstadt! Tu es unbesorgt, hab keine Angst! Sag den Städten Judas: »Euer Gott kommt! Der Herr, der mächtige Gott, kommt als Sieger und herrscht mit starker Hand. Die Siegesbeute, sein Volk, das er befreit hat, zieht vor ihm her. Er führt sein Volk wie ein guter Hirt, der die Lämmer auf seinen Arm nimmt und an seiner Brust trägt und der die Mutterschafe behutsam leitet.«

Lied Himmelweit 34, 2x „Halleluja…“

+ Lesung Markus 1, 1-8

In diesem Buch ist aufgeschrieben, wie die Gute Nachricht von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, ihren Anfang nahm:
Es begann, wie es im Buch des Propheten Jesaja angekündigt wurde: »›Ich sende meinen Boten vor dir her‹, sagt Gott, ›damit er den Weg für dich bahnt.‹In der Wüste ruft einer: ›Macht den Weg bereit, auf dem der Herr kommt! Ebnet ihm die Straßen!‹
Dies traf ein, als der Täufer Johannes in der Wüste auftrat und den Menschen verkündete: »Kehrt um und lasst euch taufen, denn Gott will euch eure Schuld vergeben!« Aus dem ganzen Gebiet von Judäa und aus Jerusalem strömten die Leute in Scharen zu ihm hinaus, bekannten öffentlich ihre Sünden und ließen sich von ihm im Jordan taufen. Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und um die Hüften einen Ledergurt; er lebte von Heuschrecken und dem Honig wilder Bienen. Er kündigte an: »Nach mir kommt der, der mächtiger ist als ich. Ich bin nicht einmal gut genug, mich zu bücken und ihm die Schuhe aufzubinden. Ich habe euch mit Wasser getauft; er wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.«

Predigt Esther Handschin

Stille

Lied EM 156, 1-3 „Ihren Erlöser, erwartet alle Welt…“

Teilen: Gott verbindet uns miteinander

+ Fürbitten & Vater Unser
zwischen den Fürbitten: Himmelweit Nr. 40

Gott, Du Trost der ganzen Welt! Du bist bei uns, bist uns ganz nahe, weil wir im Namen Jesu beisammen sind. In dieser Gewissheit dürfen wir mit unseren Bitten zu Dir kommen. In diesen Tagen denken wir an die vielen Menschen, überall in der Welt, die unter der derzeitigen Pandemie leiden. Vor allem sind es die Kranken, die in Intensivstationen liegen, an Beatmungsgeräten angeschlossen sind – und noch dazu  keine Besuche empfangen dürfen. Du, Gott allen Trostes, steh ihnen bei. Aber auch für all die bitten wir Dich, die in den Spitälern unter schwierigen Schutzmaßnahmen sich um die Erkrankten kümmern, die  Ärzteschaft, das Pflegepersonal, die Reinigungskräfte und noch andere. Steh ihnen bei, dass sie nicht verbittert und mutlos werden. Du, Gott, Du Trost der ganzen Welt, stärke und begleite uns.

OH LORD, HEAR MY PRAYER!

Gott, Du Trost der ganzen Welt! Es sind aber auch die vielen Menschen der Risikogruppe, für die wir heute zu Dir beten. Hilf ihnen, die verordnete Einsamkeit zu tragen und zu ertragen. Gib ihren Nachbarn und Verwandten ein Herz, sich um sie – mit aller Vorsicht – zu kümmern,  sie anzurufen, Zeichen der Liebe zu senden. Du bist ja der Gott der Gemeinschaft und der Liebe. Hilf uns, kreativ und  fürsorglich füreinander da zu sein, gerade jetzt, da wir spüren, wie sehr wir einander brauchen! Du, Gott, Du Trost der ganzen Welt, stärke und begleite uns.

OH LORD, HEAR MY PRAYER!

Gott, Du Trost der ganzen Welt! In diesen Tagen beobachten wir auch, wie schwer sich die Verantwortlichen im Staat, in Bildungseinrichtungen und Betrieben tun, um die richtigen Entscheidungen für die ihnen Anvertrauten zu treffen. Sie sind oft überfordert, werden angefeindet und verleumdet. Für sie bitten wir Dich, Gott: tröste sie mit Deinem Trost, sende ihnen Deinen Heiligen Geist, die besten Wege zu finden, um diese Krise zu bewältigen. Darüber hinaus bitten wir Dich für die Regierenden aller Länder und Nationen, diese weltweite Pandemie ernst zu nehmen und mit klaren Richtlinien den Menschen zu dienen. Du, Gott, Du Trost der ganzen Welt, stärke und begleite uns.

OH LORD, HEAR MY PRAYER!

Gott, Du Trost der ganzen Welt! Wir danken Dir für unsere Kirchenleitung, für unsere  Pastoren und Pastorinnen, die besonders in diesen Zeiten sich mit viel Hingabe und Liebe für die Menschen in unseren Gemeinden einsetzen. Gott, wir bitten Dich, stärke sie weiterhin mit Weisheit, Kraft, Geduld und Kreativität in ihrem Dienst und segne sie! Du, Gott, Du Trost der ganzen Welt, stärke und begleite uns.

OH LORD, HEAR MY PRAYER!

+ Kollekte

Die Kollekten sind auch in dieser Zeit der virtuellen Gemeinschaft weiterhin wichtig. Sie können an das Konto der jeweiligen Gemeinde überwiesen werden; oder mit den Pastor*innen/ Kassier*innen kann auch eine andere Form der Kollekten-Gabe vereinbart werden. Herzlichen Dank für die Unterstützung unserer Gemeindearbeit auch in dieser Zeit!

+ Dankgebet

Gott, wir wissen, dass wir einander brauchen. Was wir geben und teilen, ist nicht vergebens. Es ist ja eine Welt, in der wir leben. So bitten wir Dich, mögen unsere Gaben und Überweisungen ein Segen sein für die Gemeinden, die Kirche und für die, die sie brauchen. Denn wir wissen, dass wir füreinander da sind.  Amen

Weitergehen: Gott segnet uns

+ Segen

Gott sei vor dir, um dir den Weg der Befreiung zu zeigen.
Gott sei hinter dir, um dir den Rücken zu stärken für den aufrechten Gang. Gott sei neben dir, eine gute Freundin und ein guter Freund an deiner Seite.
Gott sei um dich wie ein schönes Tuch und eine wärmende Decke, wenn Kälte dich blass macht und Lieblosigkeit dich frieren lässt.
Gott sei in dir und weite dein Herz, zu lieben und für das Leben zu kämpfen.
Geh in die neue Woche unter dem Segen des dreieinigen Gottes.
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
Amen

Musik


Die Lesungen sind aus der neuen „Gute Nachricht Bibel“
Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart