• Lieder aus dem Gesangbuch der EmK (EM) bzw. Himmelweit (HW).
  • Grau hinterlegte Textangaben können durch anklicken eingeblendet werden. Alternativ kann die eigene Bibel verwendet werden.

Für den heutigen Sonntag gibt es zwei Predigten zum Lesen / Ausdrucken.


Gottesdienstliturgie

Die Liturgie für den heutigen Christtagsgottesdienst stammt von Pastor Manfred Schwarz

Ankommen: Gott bringt uns zusammen

Eingangsmusik

Begrüßung und Einführung zum Gottesdienst

Psalm 118,23-24: 
Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen. Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein.

Lied EM 171, 1 und 3-5 „Freu dich Erd und Sternenzelt…“

Eingangsgebet

Guter Gott – in diesen Tagen wird überall auf der Welt in christlichen Gemeinden an die Geburt Deines Sohnes Jesu gedacht.  – Wir wollen Dir auch heute und  hier dafür danken, dass Du uns in Jesus so menschlich nahe gekommen bist, dass wir erfahren konnten, wie gut du es mit uns gemeint hast und meinst.
In dieser Stunde fühlen wir, dass es die Liebe ist, die uns eint, dass es die Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit ist, die Du stillen kannst, und es ist das Gefühl, nicht einsam zu sein, weil Du uns nahe bist.
Darum bitten wir: erfülle alle, die an diesem Gottesdienst teilnehmen und an all den vielen Gottesdiensten der Christenheit, mit Deiner Liebe, mit der Wärme des Herzens und mit der inneren Kraft des Heiligen Geistes.
Amen

Lied EM 177, 1 und 3 „Freut euch, freut euch, Menschenkinder…“

Hören: Gott spricht zu uns

+ 1. Lesung Hebräerbrief 1, 1-4

Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Vor dir freut man sich, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt. Denn du hast ihr drückendes Joch, die Jochstange auf ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie am Tage Midians. Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er’s stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.

Lied EM 175, 1x „Ehre sei Gott in der Höhe..“

+ 2. Lesung Johannes 1, 1-14

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Predigt von Charlotte Schwarz oder Esther Handschin

Teilen: Gott verbindet uns miteinander

+ Fürbitten & Vater Unser

Himmlischer Gott, Mensch-gewordener Gott, lebendiges Wort,
Dein Geist der Liebe, der Freude, der Barmherzigkeit und der Menschlichkeit möchte in unsere Herzen einziehen – auch an diesem Weihnachtsfest. Wir danken dir für dein Kommen und für deine Nähe.

Wir bitten dich für Menschen, denen es momentan schwer fällt, deine Liebe in ihrem Leben wahrzunehmen.
Das Jahr der Pandemie hinterlässt viele Spuren in unserer Welt.
Die ärmsten unter uns Menschen mussten durch die Pandemie noch mehr leiden. Ihr Wert als deine Geschöpfe, Gott, wird von den Machthabern und Diktatoren vieler Länder plattgetreten. Sie fühlen sich vernachlässigt, ohne Rechte und ohne Stimme. Wo immer die Herode unserer Welt ihre Macht bösartig ausnutzen, bitten wir dich: gib den Unterdrückten Kraft, Mut und Hoffnung.

Christus, der du in einer notdürftigen Unterkunft zur Welt gekommen bist, zeige deine Liebe dort, wo Menschen sich von Angesicht zu Angesicht begegnen und einfach Menschen sein dürfen.
Denn du vereinst Engel und Hirten, die weisen Gesandten eines wohlhabenden Königreiches mit ihren wertvollen Gaben und die ausgestoßene junge Familie mit dem unehelichen Kind – der die Welt retten wird!

Deine Wege sind nicht die Wege, die wir in unserer Welt intuitiv wählen würden. Du erhöhst die Niedergeschlagenen und erniedrigst die Hochnäsigen. Du bringst den hoffnungslosen eine Freudenbotschaft!
Komm auch in unser Leben diese Weihnacht! Befreie uns von unseren Ängsten und Sorgen – und bringe uns deinen Frieden!
Amen.

Lied EM 170, 1-4 „Ich steh an deiner Krippen hier…“

+ Kollekte

Die Kollekten sind auch in dieser Zeit der virtuellen Gemeinschaft wichtig.
Sie können an das Konto der jeweiligen Gemeinde überwiesen werden; oder mit den Pastor*innen/ Kassier*innen kann auch eine andere Form der Kollekten-Gabe vereinbart werden.
Herzlichen Dank für die Unterstützung unserer Gemeindearbeit auch in dieser Zeit!

+ Dankgebet

Guter Gott, alle guten Gaben und all das, was wir haben, kommt von Dir. Wenn wir nun mit unseren Beiträgen Bedürftigen helfen und die Kirchenleitung unterstützen, geben wir ja weiter, was Du uns anvertraut hast.
Darum danken wir Dir dafür, dass wir geben können und bitten Dich um Deinen Segen!
Amen

Weitergehen: Gott segnet uns

+ Segen

Der Segen unseres Gottes falle auf uns – wie Regen, der dürres Land feuchtet.
Der Segen Gottes falle auf uns – wie Schnee – und decke barmherzig zu, was wund ist und Zeit zum Heilen braucht.
Der Segen Gottes komme zu uns – wie ein sanftes Licht, das dem Weglosen in der Dunkelheit leuchtet.
Es segne und behüte uns und alle unsere Lieben der gnädige und barmherzige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen   –  
„Gesegnete Weihnacht“

Lied EM 174, 1-3 „Oh du Fröhliche..“


Die Lesungen sind aus der „Lutherbibel 2017“
Deutsche Bibelgesellschaft