• Lieder aus dem Gesangbuch der EmK (EM) bzw. Himmelweit (HW).
  • Grau hinterlegte Textangaben können durch anklicken eingeblendet werden. Alternativ kann die eigene Bibel verwendet werden.

Für den heutigen Sonntag gibt es zwei Predigten zum Lesen / Ausdrucken.


Gottesdienstliturgie

Die Liturgie für den heutigen Weihnachtsgottesdienst stammt von Lokalpastor Frank Moritz-Jauk:

Ankommen: Gott bringt uns zusammen

Eingangsmusik

Begrüßung und Einführung zum Gottesdienst

Liebe Feiernden, einen herzlichen Gruß zum heutigen Weihnachts-gottesdienst!

Von drauss’ vom Walde komm ich her,
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
So beginnt eines der bekannteren Weihnachtsgedichte von Theodor Storm und einige von euch haben dieses Gedicht noch auswendig gelernt.

Mir genügt heute das „es weihnachtet sehr!“
Tatsache – heute ist Weihnachten.
Und damit sind wir am Ziel angelangt.

Das, auf das wir uns vorbereitet haben, ist heute.
Heute kommt Gott als Mensch zur Welt.

Und deswegen feiern wir einen ganz besonderen Gottesdienst.

Lied 163 „Freue dich Welt, dein König kommt…“

Eingangsgebet

Guter Gott, wir danken dir für dieses Weihnachtsfest, dass wir noch miteinander in der Kirche feiern dürfen. Vieles ist dieses Jahr anders als gewohnt und dass wir die Nähe die wir bei dir erfahren nicht auch mit unseren Geschwistern teilen können ist schmerzhaft. Lass uns heute, an diesem ganz besonderen, einzigartigen Tag aber nicht auf den Mangel schauen, sondern auf die Fülle. Wir bitten, dass du unsere Herzen weit machst. Mache uns bereit, die frohe Kunde der Engel auf dem Felde aufnehmen zu können und uns zu freuen.

Jesus, heute feiern wir deine Ankunft hier auf der Erde als Mensch unter uns Menschen. So sehr hast du deine Welt geliebt, dass du gekommen bist, um uns zu erlösen. Noch ist es ein weiter Weg bis Ostern aber mit Weihnachten fängt alles an. Hier im Stall beginnt die Geschichte unseres ganz persönlichen Heils. Jesus wegen dir können wir heil werden. Du bist unser Heiland und dafür danken wir dir mit all unseren Sinnen.

Heilige Geistkraft, dass wir etwas von dem Wunder der Weihnacht spüren können, verdanken wir deinem Wirken. Ohne dein Wirken wären wir voller Zweifel, ob dieses Jahrhunderte zurückliegende Ereignis auch uns heute lebenden Menschen unverändert gilt. 
Und so können wir auch heute noch bekennen, dass wir voller Freude sind, dass wir uns zu Gott halten können. Gott den wir in der Einheit von Vater, Sohn und Heiliger Geistkraft anbeten und verherrlichen.
Nicht nur zu Weihnachten, sondern alle Tage unseres Lebens.
Amen

+ Psalm 96

Preist die Herrlichkeit und Macht des Herrn!
Singt dem Herrn ein neues Lied! 
Alle Länder der Erde, singt zur Ehre des Herrn!
Singt für den Herrn und preist seinen Namen, 
verkündet Tag für Tag, dass er uns Rettung schenkt!
Erzählt unter den Nationen von seiner Herrlichkeit, 
unter allen Völkern von seinen Wundern!
Majestät und Pracht umgeben ihn, 
Macht und Herrlichkeit erfüllen sein Heiligtum.
Erweist dem Herrn Ehre, ihr Völkerstämme! 
Preist die Herrlichkeit und Macht des Herrn!
Ja, erweist dem Herrn die Ehre, die seinem Namen gebührt. 
Bringt Opfergaben und kommt in die Vorhöfe seines Heiligtums!
Betet den Herrn an in heiligem Festschmuck! 
Alle Welt soll vor ihm in Ehrfurcht erbeben.
Verkündet es den anderen Völkern:
»Der Herr ist König!«Fest gegründet ist die Erde, sie wird nicht wanken. Und der Herr wird für alle Völker ein gerechter Richter sein.
Der Himmel soll sich freuen, und die Erde soll jubeln, rauschen soll das Meer mit allem, was in ihm lebt.
Die Felder sollen in Jubel ausbrechen mit allem, was auf ihnen wächst! Auch alle Bäume im Wald sollen jauchzen, wenn der Herr kommt! 
Ja, er kommt, um auf der Erde Gericht zu halten. 
Er wird die Welt gerecht richten und über alle Völker ein Urteil sprechen, durch das sich seine Wahrhaftigkeit zeigt.

Lied Himmelweit 9 „My Jesus, My Savior…“

Hören: Gott spricht zu uns

+ 1. Lesung Jesaja 9, 2-6

Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Vor dir freut man sich, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt. Denn du hast ihr drückendes Joch, die Jochstange auf ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie am Tage Midians. Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er’s stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.

Lied 164 „Es ist ein Ros entsprungen..“

+ 2. Lesung Lukas 2, 1-20

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Lied 185 „Stern über Betlehem, zeig uns den Weg..“

Predigt von Stefan Schröckenfuchs oder Frank Moritz-Jauk

Teilen: Gott verbindet uns miteinander

+ Fürbitten & Vater Unser
zwischen den Fürbitten Lied 26 aus dem Himmelweit

Wir bitten heute für all, die allein sind. Allein und einsam. Verlassen und traurig, weil sie niemanden haben, mit dem sie Weihnachten feiern können. Sei ihnen nahe, Gott. Tröste sie. Und lass Menschen mit weitem Herzen aufmerksam werden auf sie, damit Weihnachten wieder ein Fest der Freude für sie wird. Denn die Freude ist da, Gott. Lass nicht zu, dass irgend ein Mensch traurig ist, bei deiner Gottesankunft.

Spring of Water

Jesus, dieser Tage erreichen uns Nachrichten aus der Connexio, diesmal aus Nord-Mazedonien. Jesus du siehst die Not, die sich durch die Corona Pandemie noch verstärkt hat. Du siehst die Armut, die Kälte und wirklichen Hunger. Hilf den Menschen und hilf uns als Kirche, solidarisch mit unseren Geschwistern zu sein. Stärke in uns das Mitgefühl und lass uns tun, was wir tun können, darum bitten wir dich.

Spring of Water

Gott, wir bitten für alle, die unter der Last von Weihnachten zu kollabieren drohen, weil sie von den Vorbereitungen oder Jahresabschlüssen erschöpft sind. Auch wenn es nicht die Weihnachtsbotschaft betrifft, so nehmen wir doch wahr, dass Weihnachten für manche Familien den Ausnahmezustand darstellt. Wir bitten daher um Frieden. Um Weihnachtsfrieden. Um Liebe und Besonnenheit, für alle die Frieden so notwendig brauchen.
Amen.

+ Kollekte

Die Kollekten sind auch in dieser Zeit der virtuellen Gemeinschaft wichtig.
Sie können an das Konto der jeweiligen Gemeinde überwiesen werden; oder mit den Pastor*innen/ Kassier*innen kann auch eine andere Form der Kollekten-Gabe vereinbart werden.
Herzlichen Dank für die Unterstützung unserer Gemeindearbeit auch in dieser Zeit!

+ Dankgebet

Danke Jesus, dass wir in der Weihnachtsgeschichte wahrnehmen können, dass du dich schon von Anbeginn deines Lebens auf die Seite der Armen und Schwachen stellst.
Danke, dass wir Menschen werden dürfen, die Mitfühlen und Mitleiden können.
Danke dass wir damit auch Lieben können, so wie du uns geliebt hast. Amen

Weitergehen: Gott segnet uns

+ Segen

Geht im Segen Gottes und nehmt dieses Versprechen Gottes mit auf euren Weg:
Berge mögen einstürzen und Hügel wanken.
Aber meine Liebe zu dir wird niemals wanken das verspreche ich, der Herr, der dich liebt!
Amen

Lied 180, 1-3 „Stille Nacht, Heilige Nacht…“


Die Lesungen sind aus der „Lutherbibel 2017“
Deutsche Bibelgesellschaft