• Lieder aus dem Gesangbuch der EmK (EM) bzw. Himmelweit (HW).
  • Grau hinterlegte Textangaben können durch anklicken eingeblendet werden. Alternativ kann die eigene Bibel verwendet werden.

Für den heutigen Sonntag gibt es 2 Predigten zum Lesen/ Ausdrucken:


Gottesdienstliturgie

Die Liturgievorschläge für den heutigen Sonntag werden auch im Zoom-Gottesdienst verwendet. Sie stammen von Pastorin Dorothee Büürma (EmK Salzburg):

Ankommen: Gott bringt uns zusammen

Eingangsmusik

Begrüßung und Einführung zum Gottesdienst

Liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder im Glauben, die ihr diesen Gottesdienst dank moderner Technologien mitfeiert,
ich begrüße euch herzlich zum Gottesdienst der Evangelisch-methodistischen Kirche in Österreich, der heute aus Salzburg kommt,
mit einer Predigt von Superintendent Pastor Wilfried Nausner, der momentan von Wien aus seinen Dienst ausübt.
Wir feiern unseren Gottesdienst über Bildschirme und das Internet – und tragen doch auch viel Sehnsucht im Herzen.
In Zeiten der Ungewissheit und der ständigen Veränderungen, in Zeiten in denen wir uns nach einem gewissen Maß an „normalem“ Leben sehnen –
in diesen Zeiten sehnen wir uns nach Heilung und nach einer „heilen Welt“.
Ich zitiere Worte aus Psalm 111, Vers 10:
„Weisheit beginnt mit Ehrfurcht vor dem Herrn.
Rechte Einsicht gewinnen alle, die sich daran halten.
Das Lob seiner Taten bleibt für immer bestehen.“
Lasst uns nun in Sehnsucht und Hoffnung, in Ehrfurcht und Lobpreis unseren Gott anbeten.
Wir feiern unseren Gottesdienst im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.
Amen.

Lied EM 2,  Str. 1,5,10,11:   „Großer Gott, wir loben dich

Eingangsgebet

Großer Gott, starker Gott,
Du zeigst dich uns Menschen auf vielerlei Weisen.
Im Feuer des Dornbusches, im Rauschen des Windes, und in der Wolkensäule hast du dich kraftvoll deinem Volk offenbart.
In der stillen, fast nicht hörbaren, Stimme mit deinem behutsamen Ruf, haben dich deine Propheten erkannt.
Deine Kraft ist anders, als wir Menschen uns Stärke vorstellen. Deine Macht zeichnet sich nicht durch Unterdrückung und Kontrolle aus. Dein Feuer verbrennt uns nicht, sondern entzündet in uns Hoffnung und Lebenskraft.
Du bist uns immer nahe, aber du drängst dich uns nicht auf.
Du bist „reich an Gnade und Barmherzigkeit“ (Ps. 111, 4)
Du befreist uns von unseren irdischen Abhängigkeiten und heilst uns von ihnen. Du rechnest unsere Fehltritte nicht auf und begegnest uns voller Liebe. Dafür danken wir.
Hilf uns, deine Macht der Gnade und Barmherzigkeit auch selbst auszuleben. Wir sind deine Kinder, himmlischer Vater. So wie Jesus Christus Zeichen deiner Liebe unter die Menschen gebracht hat, so wollen auch wir deine Liebe und dein Licht in unsere Welt tragen.
„Alle Tage wollen wir dich und deinen Namen preisen
und zu allen Zeiten dir Ehre, Lob und Dank erweisen.“
Amen

Kinderlied: „Ich sag dir guten Morgen

Hören: Gott spricht zu uns

Kinder-Gedanken: „Schere, Stein, Papier“
im Gottesdienst frei übersetzt von: https://sermons4kids.com/jesus_love_is_stronger.htm

+ Lesung: 5. Mose 18, 15-20:

Einen Propheten wie mich wird dir der Herr, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen. Ganz so wie du es von dem Herrn, deinem Gott, erbeten hast am Horeb am Tage der Versammlung und sprachst: Ich will hinfort nicht mehr hören die Stimme des Herrn, meines Gottes, und dies große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe. Und der Herr sprach zu mir: Sie haben recht geredet. Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich’s fordern.
Doch wenn ein Prophet so vermessen ist, dass er redet in meinem Namen, was ich ihm nicht geboten habe, und wenn einer redet in dem Namen anderer Götter, dieser Prophet soll sterben.

Lied EM 321, Str. 1 & 4 : „Herr, gib uns Mut zum Hören

Lesung: 1. Korinther 8, 1-13:

Was aber das Götzenopfer angeht, so wissen wir, dass wir alle die Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf; aber die Liebe baut auf. Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll. Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.
Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keinen Götzen gibt in der Welt und keinen Gott als den einen. Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm, und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.
Aber nicht alle haben die Erkenntnis. Einige essen’s als Götzenopfer, weil sie immer noch an die Götzen gewöhnt sind; und so wird ihr Gewissen, weil es schwach ist, befleckt. Aber die Speise macht’s nicht, wie wir vor Gott stehen. Essen wir nicht, so fehlt uns nichts, essen wir, so gewinnen wir nichts.
Seht aber zu, dass diese eure Freiheit für die Schwachen nicht zum Anstoß wird! Denn wenn jemand dich, der du die Erkenntnis hast, im Götzentempel zu Tisch sitzen sieht, wird dann nicht sein Gewissen, da er doch schwach ist, verleitet, das Götzenopfer zu essen? Und so geht durch deine Erkenntnis der Schwache zugrunde, der Bruder, für den doch Christus gestorben ist. Wenn ihr aber so sündigt an den Brüdern und Schwestern und verletzt ihr schwaches Gewissen, so sündigt ihr an Christus. Darum, wenn Speise meinen Bruder zu Fall bringt, will ich nimmermehr Fleisch essen, auf dass ich meinen Bruder nicht zu Fall bringe.

Lied EM 20: „All die Fülle ist in dir

+ Lesung: Markus 1, 21-28

Und sie gingen hinein nach Kapernaum; und alsbald am Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte. Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie die Schriftgelehrten.
Und alsbald war in ihrer Synagoge ein Mensch, besessen von einem unreinen Geist; der schrie: Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Bist du gekommen, uns zu vernichten? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! Und der unreine Geist riss ihn hin und her und schrie laut und fuhr aus von ihm. Und sie entsetzten sich alle, sodass sie sich untereinander befragten und sprachen: Was ist das? Eine neue Lehre in Vollmacht! Er gebietet auch den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm! Und die Kunde von ihm erscholl alsbald überall in das ganze Land um Galiläa.

An dieser Stelle wird im Zoom-Gottesdienst die Predigt gehalten.

Lied EM 260: „Heiliger Geist, rühr mein Herz an

Teilen: Gott verbindet uns miteinander

+ Zeit des Gebets

Barmherziger Gott,
Wie ein liebender Vater, wie eine herzliche Mutter, bist du für uns da. Unsere Dankbarkeit brennt uns auf dem Herzen. Dein Geist, dein Gotteslicht durchdringt unser Leben und gibt uns Kraft.
Unsere Sorgen und Nöte bringen wir im Gebet vor dich – denn durch Jesu Worte sprichst du auch uns zu: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“

Wir bitten dich heute für Menschen, die in ungesunden Abhängigkeiten oder in Unterdrückung leben. Wir beten besonders für Menschen, die aufgrund ihrer „falschen“ Herkunft kein bleibendes Zuhause in sicheren Ländern finden dürfen. Wir bitten um Kraft, Ausdauer und Barmherzigkeit – vor allem in den Lagern an den EU-Außengrenzen, in denen ganze Familien auf der Flucht steckengeblieben sind in unmenschlichen Zuständen. Wir beten für alle Kinder, die in menschenunwürdige Situationen hineingeboren wurden und die sich ein Leben in Freiheit oft nicht einmal vorstellen können. Rühre sie an durch deine Liebe, und rühre uns alle an zur Nächstenliebe!

Wir wollen auch für Menschen beten, die die Lasten einer Krankheit ertragen müssen. Für Familien, die sich um kranke Angehörige Sorgen machen. Für Kranke, die sich allein fühlen in ihrem Leid. Für alle, die im Bereich des Gesundheitswesens arbeiten, und durch ihren Dienst zur Heilung ihrer Mitmenschen beitragen.
Für Menschen, die sich ihrer Krankheiten nicht bewusst sind.
Für alle, die unter den Auswirkungen der langen Pandemie-Einschränkungen leiden.
Für alle, die in deine ewige Herrlichkeit schauen und geliebte Menschen in der Welt zurückgelassen haben.
Gott des Lebens in Fülle – du kennst uns Menschen und siehst wie es uns geht. Lindere unsere Schmerzen und Trauer und mache uns heil!
Erfülle uns mit Hoffnung, Freude und Dankbarkeit für das Leben – und hilf uns, einander in deinem Namen und in deinem Dienst zur Seite zu stehen. Amen.

Lied EM 136: „Dient dem Herrn

+ Kollekte

Die Kollekten sind auch in dieser Zeit der virtuellen Gemeinschaft weiterhin wichtig. Sie können an das Konto der jeweiligen Gemeinde überwiesen werden; oder mit den Pastor*innen/ Kassier*innen kann auch eine andere Form der Kollekten-Gabe vereinbart werden. Herzlichen Dank für die Unterstützung unserer Gemeindearbeit auch in dieser Zeit!

+ Dankgebet & Vater Unser


Unser Vater im Himmel…

Weitergehen: Gott segnet uns

Lied EM 412, Str. 1-4: „Wir sind eins in dem Herren

+ Segen

Es segne uns Gott,
der Ewige, der weiter ist als das Universum und uns gleichzeitig so nah ist wie der Hauch unseres Atems,
der Heilende, dessen Liebe die Grenzen des Menschlichen überwunden hat,
der Erfrischende, dessen lebensspendende Kraft die Schöpfung durchdringt und erfüllt.
So gehen wir nun hin, im Frieden Gottes,
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Musik


Die Lesungen sind der Luther Bibel entnommen, revidiert 2017, (2016) Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
Ein Zitat im Eingangs-Gebet stammt aus: BasisBibel. Das Neue Testament und die Psalmen, 2012