• Lieder aus dem Gesangbuch der EmK (EM) bzw. Himmelweit (HW).
  • Grau hinterlegte Textangaben können durch anklicken eingeblendet werden. Alternativ kann die eigene Bibel verwendet werden.

Für den heutigen Sonntag gibt es 2 Predigten zum Lesen/ Ausdrucken:


Gottesdienstliturgie

Die Liturgie für den heutigen Sonntag wird auch im Zoom-Gottesdienst verwendet. Sie stammt von Usha Sundaresan, Predigthelferin in Graz und Lokalpastor Frank Moritz-Jauk ebenfalls Graz:

Ankommen: Gott bringt uns zusammen

Begrüßung und Einführung zum Gottesdienst

Liebe Geschwister!
Einen herzlichen Gruß zum heutigen Sonntagsgottesdienst!
Auch wenn ihr ihn allein oder zu zweit oder im kleinen Kreis feiert, bleibt es doch ein ganzer, ein wertvoller und echter Gottesdienst.
Ich kann gut nachvollziehen, dass man manchmal ein größeres Bedürfnis hat, einen Hausgottesdienst zu feiern, als über die digitalen Medien einen Gottesdienst – und sei es auch ein methodistischer Gottesdienst – über einen Bildschirm mit zu feiern.
Manchmal ist die Stille oder die Zweisamkeit wichtiger und fühlt sich echter an, als die digitale Welt.
Deshalb bieten wir diese Hausgottesdienste an und bemühen uns, dass ihr inhaltlich die gleiche Qualität genießen könnt, die wir online zur Verfügung stellen.
Die Gebete sind von Usha und diese Einleitung und der Segen von mir, Frank.
Ich wünsche euch die spürbare Verbindung mit Gott!
Denn wir feiern diesen Gottesdienst wie alle Gottesdienste im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Kinder-Gedanken: Können wir nur nach dem Gottesdienst ergänzen.

Lied EM 615: „Hell strahlt die Sonne….“

Eingangsgebet

Lieber Vater, wir danken dir für diesen Sonntag. Du bist in unserer Mitte – denn du sagst: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Obwohl wir uns in letzter Zeit nicht physisch im Kirchensaal befinden, sind wir heute als deine Kinder in aller Demut vor dir versammelt. Danke, dass du dich uns zugesagt hast und danke, dass wir mit dir Gemeinschaft haben dürfen.Du bist uns nahe, auch wenn wir in dunklen Stunden denken, du hörst uns nicht. Wir brauchen deine Gegenwart, um Leben und hoffen zu können. Wir kommen heute zu dir, um innerliche Ruhe zu finden. Lass unsere Wünsche, unsere Pläne, Ängste und Sorgen in uns still werden. Wir danken dir, dass wir leben dürfen, dass alles rundherum funktioniert, was wir tagtäglich so selbstverständlich in Anspruch nehmen. Wir danken dir, dass wir Menschen haben, denen wir vertrauen, schätzen und lieben können.

Herr Jesus, hab Dank, dass wir vor dir kommen dürfen so wie wir sind.  Du kennst unseren Schwächen, unsere Fragen und Unsicherheiten. Durch deine Nähe und umgeben von deiner unbegrenzten Liebe haben wir gelernt uns selber zu verstehen und annehmen. Danke dass du uns liebst und uns immer wieder vergibst. Gib, dass wir lernen, deinem Wort zu vertrauen. Schenke uns, dass wir aus dem Vertrauen zu Dir tagtäglich leben können.

Geist Gottes, du bist hier unter uns. Lass uns deine Kraft spüren. Du weißt, was jeden von uns beschäftigt und was jede von uns braucht. Du bist unser Tröster. Sprich du zu uns, weise du uns den Weg und schenke uns Kraft und Mut, dass wir auf dich vertrauen und unsere Zeit in deine Hände legen. Wo wir gebeugt sind, richte uns auf, und wo wir uns verlaufen haben, richte uns neu aus. Bitte segne diese gemeinsame Stunde.

Amen

Lied EM 354: „Wenn die Last der Welt….“

Soziales Bekenntnis EM 771

Wir glauben an Gott, den Schöpfer der Welt,
und an Jesus Christus, den Erlöser alles Erschaffenen,
und an den Heiligen Geist, durch den wir Gottes Gaben erkennen.
Wir bekennen, diese Gaben oft missbraucht zu haben
und bereuen unsere Schuld.
Wir bezeugen, dass die natürliche Welt Gottes Schöpfungswerk ist.
Wir wollen sie schützen und verantwortungsvoll nutzen.
Wir nehmen dankbar die Möglichkeiten menschlicher Gemeinschaft an.
Wir setzen uns ein für das Recht jedes Einzelnen
auf sinnvolle Entfaltung in der Gesellschaft.
Wir stehen ein für das Recht und die Pflicht aller Menschen,
zum Wohl des Einzelnen und der Gesellschaft beizutragen.
Wir stehen ein für die Überwindung
von Ungerechtigkeit und Not.
Wir verpflichten uns zur Mitarbeit am weltweiten Frieden
und treten ein für Recht und Gerechtigkeit unter den Nationen.
Wir sind bereit, mit den Benachteiligten
unsere Lebensmöglichkeiten zu teilen.
Wir sehen darin eine Antwort auf Gottes Liebe.
Wir anerkennen Gottes Wort
als Maßstab in allen menschlichen Belangen jetzt und in Zukunft.
Wir glauben an den gegenwärtigen und endgültigen Sieg Gottes.
Wir nehmen unseren Auftrag an, 
das Evangelium in unserer Welt zu leben.
Amen.

Hören: Gott spricht zu uns

+ Lesung: Jesaja 40, 21-31:

Wisst ihr denn nicht? Hört ihr denn nicht? Ist’s euch nicht von Anfang an verkündigt? Habt ihr’s nicht gelernt von Anbeginn der Erde? Er thront über dem Kreis der Erde, und die darauf wohnen, sind wie Heuschrecken; er spannt den Himmel aus wie einen Schleier und breitet ihn aus wie ein Zelt, in dem man wohnt; er gibt die Fürsten preis, dass sie nichts sind, und die Richter auf Erden macht er zunichte: Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum wurzelt ihr Stamm in der Erde, da bläst er sie an, dass sie verdorren, und ein Wirbelsturm führt sie weg wie Spreu. Mit wem wollt ihr mich also vergleichen, dem ich gleich sei?, spricht der Heilige. Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat all dies geschaffen? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so groß, dass nicht eins von ihnen fehlt. Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: »Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht geht an meinem Gott vorüber«? Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich. Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Lied himmelweit 37: „Now Let Us Sing

Lesung: 1. Korinther 9, 16-23:

Mein Ruhm besteht ja nicht darin, dass ich das Evangelium verkünde. Das ist schließlich eine Verpflichtung, der ich nicht ausweichen kann – wehe mir, wenn ich sie nicht erfülle! Hätte ich diese Aufgabe aus eigenem Antrieb übernommen, könnte ich einen Lohn dafür erwarten. Ich habe sie aber nicht gewählt; sie ist mir übertragen worden: Gott hat mir die Aufgabe anvertraut, seine Botschaft zu verkünden. Heißt das dann, dass ich überhaupt keinen Lohn bekomme? O doch: Mein Lohn besteht genau darin, dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde und keinerlei Gebrauch von dem Recht mache, das ich als Verkündiger dieser Botschaft habe.

Ich bin also frei und keinem Menschen gegenüber zu irgendetwas verpflichtet. Und doch habe ich mich zum Sklaven aller gemacht, um möglichst viele ´für Christus` zu gewinnen. Wenn ich mit Juden zu tun habe, verhalte ich mich wie ein Jude, um die Juden zu gewinnen. Wenn ich mit denen zu tun habe, die dem Gesetz des Mose unterstehen, verhalte ich mich so, als wäre ich ebenfalls dem Gesetz des Mose unterstellt (obwohl das nicht mehr der Fall ist); denn ich möchte auch diese Menschen gewinnen. Wenn ich mit denen zu tun habe, die das Gesetz des Mose nicht kennen, verhalte ich mich so, als würde ich es ebenfalls nicht kennen; denn auch sie möchte ich gewinnen. (Das bedeutet allerdings nicht, dass mein Leben mit Gott nicht doch einem Gesetz untersteht; ich bin ja an das Gesetz gebunden, das Christus uns gegeben hat.) Und wenn ich mit Menschen zu tun habe, deren Gewissen empfindlich ist, verzichte ich auf meine Freiheit, weil ich auch diese Menschen gewinnen möchte. In jedem einzelnen Fall nehme ich jede nur erdenkliche Rücksicht auf die, mit denen ich es gerade zu tun habe, um jedes Mal wenigstens einige zu retten. Das alles tue ich wegen des Evangeliums; denn ich möchte an dem Segen teilhaben, den diese Botschaft bringt.

Lied EM 543: „Herr gib den starken Glauben mir

An dieser Stelle wird im Zoom-Gottesdienst die Predigt gehalten.

Teilen: Gott verbindet uns miteinander

+ Fürbitten

Himmlischer Vater, wir bringen unsere Bitten vor dir, wohlwissend, dass du ein treuer, liebender Gott bist. Wir bitten heute für jeden von uns. Lass uns deine Nähe spüren. Lass uns an deine Güte und Liebe glauben und hilf uns zu sehen, dass deine Gnade mehr als ausreichend ist. Wir bitten heute um Vergebung für all unsere Verfehlungen und Übertretungen. Bitte löse uns von Selbstmitleid, Egoismus und Engstirnigkeit auch all dem das unser Leben erschwert. Um deine Liebe bitten wir. Fülle unsere Herzen mit deinem Geist sodass wir Werkzeug deiner Barmherzigkeit und Liebe sind. Sprich zu uns, sodass wir die Welt mit anderen Augen sehen und andere Wege gehen. 

Wir bitten heute für unsere Gemeindemitglieder die krank sind. Bitte sei bei ihnen und wir beten, dass sie Trost und Heilung erfahren. Auch bitten wir für unsere Kinder. Bitte sei bei ihnen besonders in der jetzigen Situation. Lass sie ihre Freude am Leben nicht verlieren. Gib ihnen Zuversicht, dass die Situation rundum Corona sich ändern wird. Gib uns alle Kraft die Tage vor uns zu meistern. Sei bei uns und segne uns. 

Lieber Vater, wir bitten nicht nur für uns, sondern auch für unsere Mitmenschen, deren Leid und Elend täglich sichtbar gemacht wird. Wir bitten für die Schwächsten in dieser Pandemie – für die Älteren, für Einkommensschwache, für Menschen die körperlich und seelisch wegen Covid 19 erkrankt sind. Wir bitten, dass du die Entscheidungsträger dieser Welt mit Weisheit und Weitblick segnest. Lass sie dabei die ganze Welt im Blick haben. Bitte steh allen Helfern bei. Gib ihnen Kraft und Zuversicht. 

Vater wir bitten heute auch für diejenigen die auf der Flucht sind besonders für die Menschen unter ihnen die krank oder alt sind sowie die Kinder. Wir bitten dich für all jenen die in der Türkei, Griechenland sowie Bosnien ausharren, ohne jegliche Perspektive. Ermutige uns Menschen in Verantwortung anzusprechen, zeige uns wo wir unseren Beitrag leisten können, damit alle Menschen in Würde und Gerechtigkeit leben können.

Amen

Lied EM 543, 1-3: „Herr gib den starken Glauben mir“

+ Kollekte

Die Kollekten sind auch in dieser Zeit der virtuellen Gemeinschaft weiterhin wichtig. Sie können an das Konto der jeweiligen Gemeinde überwiesen werden; oder mit den Pastor*innen/ Kassier*innen kann auch eine andere Form der Kollekten-Gabe vereinbart werden. Herzlichen Dank für die Unterstützung unserer Gemeindearbeit auch in dieser Zeit!

+ Dankgebet & Vater Unser

Lasst uns Gott Danken.
Gott unser Vater, du begleitest uns mit deiner unendlichen Liebe und Barmherzigkeit, täglich schenkst du uns alles was wir brauchen und mehr. Du machst uns reich durch dein Wort, durch deine Liebe und durch die Gemeinschaft.
Wir danken dir, dass unser Leben in deinem großen Plan für diese Welt und deiner Schöpfung Platz hat.
Lass uns begreifen, dass alles einen Sinn hat, auch wenn wir Vieles nicht verstehen.
Wir sind dankbar, dass du Gott allwissend bist, dass du alles siehst und auch lenkst.
Was wir heute bringen, haben wir von dir empfangen.
Segne uns diese Gaben.
Amen

Unser Vater im Himmel…

Weitergehen: Gott segnet uns

Lied EM 510: „Segne uns, o Herr!“

+ Segen

Gott segne dich!
Gott gebe dir Kraft für die kommende Woche und schenke dir Zuversicht.
Zuversicht, dass jeder neue Tag Gutes für dich bereit hält.
Und dass wir nie tiefer fallen können als in Gottes Hände.
Amen.


Die 1. Lesung ist der Luther Bibel entnommen, revidiert 2017, (2016) Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart und die 2. Lesung ist aus der Neuen Genfer Übersetzung.