• Lieder aus dem Gesangbuch der EmK (EM) bzw. Himmelweit (HW).
  • Grau hinterlegte Textangaben können durch anklicken eingeblendet werden. Alternativ kann die eigene Bibel verwendet werden.

Für den heutigen Sonntag gibt es eine Predigt zum Lesen/ Ausdrucken:


Gottesdienstliturgie

Die Liturgie für den heutigen Sonntag wird auch im Zoom-Gottesdienst verwendet. Sie stammt von Superintendent Stefan Schröckenfuchs, seiner Tochter Hannah und Laienprediger Peter Ivanowsky

Ankommen: Gott bringt uns zusammen

Begrüßung und Einführung zum Gottesdienst

Liebe Geschwister!
Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. Psalm 102, 26

Ich begrüße Euch mit diesem Wort aus Psalm 102 zu unserem Gottesdienst am ersten Sonntag in der Fastenzeit.
Diese heutige Tageslosung erinnert uns daran, dass unsere Erde – ja die ganze Schöpfung, der ganze Kosmos –  ein großartiges Werk unseres Gottes ist. Auch wir sind Gottes Geschöpfe als seine Ebenbilder.
Doch was, wenn es mit der Schöpfung nicht so läuft wie es sich der Schöpfer gedacht hat. Diese Frage wird uns in der heutigen Predigt beschäftigen, die von dem Bund handelt, den Gott mit Noah schließt, nachdem er eine Sintflut über die Welt hereinbrechen hat lassen.
Mit dieser Predigt beginnt eine Reihe von Sonntagen, in denen jeweils ein anderer Bund Gottes mit den Menschen zur Sprache kommt.
Zuvor sind heute in unserem Gottesdienst aber die Kinder dran, die dieselbe Geschichte zu hören bekommen – gemeinsam mit Maja, die viele schon sehnlichst vermissen.
Liebe Kinder, Maja ist gleich so weit: singen wir zuerst gemeinsam unser erstes Lied: Einfach spitze, dass du da bist! 

Lied: „Einfach spitze, dass du da bist…“

Kindergeschichte

Lied: „Vom Anfang bis zum Ende…“

Eingangsgebet

Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir unsere Alltagsaktivitäten unterbrechen können um Gottesdienst zu feiern.
Auf unserem Weg durch die Fastenzeit erinnern  wir uns in besonderer Weise an deine barmherzige Liebe zu uns.
Wir erinnern uns, wie du die Menschen, als sie sich von dir abgewandt haben nicht verstoßen hast, sondern auf einen Weg geführt, auf den sie die Tiefe deiner Weisheit und Liebe zu verstehen begannen.

So hast du immer wieder mit den Menschen einen Bund geschlossen.
Mit Noah und seinen Söhnen, ihren Nachkommen und allen Lebewesen hast du einen Bund geschlossen, damit nie wieder eine Sintflut alles Leben ausrotten soll.

Schließlich hast du Israel zu deinem heiligen Volk erwählt.
Wann immer es deinen Bund verlassen hat, hast du ihm Propheten gesandt, damit sich die Herzen der Menschen wieder dir zuwenden. 

Wir sind dankbar, dass Jesus von Nazareth den Bund mit deinem Volk erneuert hat.
Er hat uns an seiner innigen Verbundenheit mit dir teilhaben lassen und uns den Heiligen Geist gesandt, durch den auch wir dich Vater nennen.
Er hat uns mit dir, Vater im Himmel, versöhnt und ruft uns zur Umkehr, wo immer wir von deinen Wegen abgewichen sind.

Wir danken dir für die Gnade und Barmherzigkeit, mit der du uns begegnest und die uns die Kraft gibt, auch einander zu vergeben.

Begleite uns durch diese Passionszeit und lass uns dein Wort wahrnehmen. Durch die Kraft des heiligen Geistes stärke uns im Glauben, in der Liebe und in der Hoffnung.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Amen.

Hören: Gott spricht zu uns

+ 1. Lesung: 1. Mose 9, 8-17:

Dann sagte Gott zu Noah und zu seinen Söhnen, die bei ihm waren: »Ich aber, ich schließe meinen Bund mit euch und euren Nachkommen und allen Lebewesen bei euch: den Vögeln, dem Vieh und den wilden Tieren. Ich schließe ihn mit allen, die aus der Arche kamen, mit allen Lebewesen der Erde. Ich werde meinen Bund mit euch schließen: Nie wieder soll eine Sintflut alles Leben ausrotten! Nie wieder soll eine Sintflut die Erde vernichten!« Weiter sagte Gott: »Ich schließe diesen Bund mit euch und mit allen Lebewesen bei euch. Er gilt für alle künftigen Generationen. Und dies ist das Zeichen, das an den Bund erinnern soll: Ich setze meinen Bogen in die Wolken. Er soll das Zeichen sein für den Bund zwischen mir und der Erde. Wenn ich Wolken über der Erde aufziehen lasse, erscheint der Bogen am Himmel. Dann denke ich an meinen Bund mit euch und mit allen Lebewesen. Nie wieder soll das Wasser zur Sintflut werden, um alles Leben zu vernichten. Der Bogen wird in den Wolken stehen. Wenn ich ihn sehe, denke ich an den ewigen Bund Gottes mit allen Lebewesen – mit allem, was auf der Erde lebt.« Gott sagte zu Noah: »Dieser Bogen ist das Zeichen des Bundes, den ich mit allen Lebewesen auf der Erde geschlossen habe.«

Lied HW 163: „Du hast Erbarmen…“

+ 2. Lesung: Markus 1, 9-15:

Zu dieser Zeit kam Jesus aus Nazaret zu Johannes. Er ließ sich von ihm im Jordan taufen. Dann stieg Jesus aus dem Wasser.
In diesem Moment sah er, wie der Himmel aufriss. Der Geist Gottes kam auf ihn herab wie eine Taube. Dazu erklang eine Stimme aus dem Himmel: »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude.«
Gleich danach trieb der Geist Jesus in die Wüste. Dort wurde er 40 Tage vom Satan auf die Probe gestellt. Jesus lebte mit den wilden Tieren zusammen, und Engel sorgten für ihn.
Johannes der Täufer wurde ins Gefängnis geworfen.
Danach kam Jesus nach Galiläa und verkündete die Gute Nachricht von Gott: »Die von Gott bestimmte Zeit ist da. Sein Reich kommt jetzt den Menschen nahe. Ändert euer Leben und glaubt dieser Guten Nachricht!«

An dieser Stelle wird im Zoom-Gottesdienst die Predigt gehalten.

Teilen: Gott verbindet uns miteinander

+ Fürbitten

Guter Gott!
Du hast unsere Welt wunderbar gemacht.
Und du hast uns Menschen wunderbare Begabungen geschenkt.
Dafür danken wir dir!

Vergib uns, dass wir oft egoistisch und lieblos sind.
Wir achten zu wenig auf unsere Erde.
Und immer wieder gehen wir unfair miteinander um.
Das tut uns leid, und wir wollen es besser machen. 

Wir danken dir, dass du uns trotzdem liebst,
und dass du immer für uns da bist.
Hilf uns, unsere Fehler zu erkennen. 
Und hilf uns, so zu leben, wie es deinem Willen entspricht. 

Wir beten für alle, die jetzt krank sind, für alle, die sich Sorgen machen oder die allein sind.
Wir beten für alle, die sich um andere kümmern, und für alle, die Hilfe brauchen. 
Gib uns immer wieder die Kraft, die wir brauchen, gerade jetzt in dieser anstrengenden Corona-Zeit.

Dir wollen wir auch jetzt vertrauen.

Lied EM 286: „Kommt, atmet auf, ihr sollt leben…“

+ Kollekte

Die Kollekten sind auch in dieser Zeit der virtuellen Gemeinschaft weiterhin wichtig. Sie können an das Konto der jeweiligen Gemeinde überwiesen werden; oder mit den Pastor*innen/ Kassier*innen kann auch eine andere Form der Kollekten-Gabe vereinbart werden. Herzlichen Dank für die Unterstützung unserer Gemeindearbeit auch in dieser Zeit!

+ Dankgebet & Vater Unser

Barmherziger Gott,
Herr, mein Gott, 
wie der Fisch nicht ohne Wasser leben kann, 
so kann ich nicht ohne dich sein. 
Du hast mich erschaffen, 
du erhältst mein Leben. 
Heute komme ich zu dir, 
heute möchte ich dir danken für das Leben, 
das du mir immer neu schenkst. 
Ich komme, dir zu danken,
ich komme, dir zu sagen, 
wie sehr ich das Leben liebe. 
Ich freue mich zu leben, 
ich freue mich, 
dass ich gehen, hüpfen, tanzen kann. 
Vor allem freue ich mich, 
dass ich dein Kind sein darf, 
dass ich göttliches Leben tragen darf, 
dass ich deinen Heiligen Geist spüren darf. 
Herr, 
du willst in mir leben, 
sei mein Gast. 
von ganzem Herzen danke ich dir
für diese Ehre, für diese Freude.
Amen

Weitergehen: Gott segnet uns

Lied EM 353, 1-3: „Meine Zeit, steht in deinen Händen“

+ Segen

Möge Gott uns segnen
im Zeichen des Bogens, den er in die Wolken gesetzt hat,
im Rot der flammenden Liebe,
im Orange der kindlichen Freude,
im Gelb der wärmenden Sonne,
im Grün des aufkeimenden Lebens,
im Blau des weiten Himmels,
im Violett von Trost und Überwindung.
Möge Gott unser gedenken nach seinem Bund mit der Erde.
Amen.


Die Lesungen sind diesmal der Basisbibel entnommen