• Lieder aus dem Gesangbuch der EmK (EM) bzw. Himmelweit (HW).
  • Grau hinterlegte Textangaben können durch anklicken eingeblendet werden. Alternativ kann die eigene Bibel verwendet werden.

Für den heutigen Sonntag gibt es 2 Predigten zum Lesen/ Ausdrucken:


Gottesdienstliturgie

Die Liturgie für den heutigen Sonntag wird auch im Zoom-Gottesdienst verwendet. Sie stammt von Lokalpastor Frank Moritz-Jauk aus Graz:

Ankommen: Gott bringt uns zusammen

Musik und Eingangswort

Lied EM 21, 1-4: „Ich singe dem Herrn….“

Begrüßung

Liebe Gemeinde einen herzlichen Gruß zum heutigen Sonntag.

Wir feiern diesen Gottesdienst gemeinsam.
Und es spielt keine Rolle, ob wir jetzt hier in der Kirche in Graz sind oder vor den diversen Bildschirmen sitzen.

Als Leib Christi sind wir miteinander verbunden, weil Christus uns in die Nachfolge gerufen hat.

Manche von uns folgen diesem Ruf schon sehr lange, manche von uns noch nicht ganz so lange und manche beginnen vielleicht erst mit ihren ersten Schritten.

Einen ganz wesentlichen Schritt feiern wir heute gemeinsam mit Daniel Herler und das ist die Aufnahme in die bekennende Mitgliedschaft.

Es ist ein bedeutsamer, ein feierlicher und ein Leben verändernder Schritt, öffentlich seinen Glauben an Jesus zu bekennen.

An diesem Schritt wird das Thema unserer Predigtreihe sichtbar:
Der Bund als das sich festmachende Zeichen eines gemeinsamen Weges.
Immer wieder müssen wir uns daran erinnern aber immer wieder werden wir dann auch die heilsame Kraft erfahren die in dieser Verbindung spürbar wird.

Gottes ja zu uns findet seine Entsprechung und das ist unser ja zu Gott.
Es ist ein Ja zur Liebe.

Und löst immer wieder große Freude aus!

So lasst uns jetzt still werden und beten

Eingangsgebet

Gott des Lebens und der Liebe, wir danken dir für diesen besonderen Tag, an dem wir vor Augen geführt bekommen, was es heißt, in einer liebevollen Beziehung mit dir zu sein und zu bleiben.
Unser Leben nimmt seinen Anfang in dir, so wie jedes Leben aus dir kommt. Aber unser Ja zu dir muss erst wachsen, es entwickelt sich mal schneller und mal langsamer. Deine Treue zu deinem Ja aber ist ewig und liegt für jeden von uns bereit. Dafür danken wir dir! Wenn dieses Geschenk dann ausgepackt wird und zu leuchten beginnt, dann wird es auch in uns hell. Es ist eine helle Freude über deine Gegenwart die dann besonders sichtbar ist.

Jesus, du bist in besonderer Weise mit diesem Glück verbunden, denn du hast uns durch dein Leben und Sterben, deine Hingabe und Auferstehung, dieses Glück gebracht. Dafür danken wir dir!
Durch deine Taten sehen wir, wie es aussieht nicht nur Gott sondern auch unsere Mitmenschen so zu lieben wie uns selbst. An dieser Art der Nachfolge arbeiten wir ein ganzes Leben lang. Immer wieder müssen wir uns selbst, unseren Liebsten und dir eingestehen, dass wir versagt haben und schuldig geworden sind. Danke, dass du unsere Reue siehst und immer wieder vergibst.

Heilige Geistkraft wir bitten dich: Ergänze unsere armseligen Worte die das Wunder unserer Erlösung nicht ausdrücken können. Nichts ist dem gleich. Wer ist der Mensch, der sich vor den Erschaffer allen Lebens verbeugt und das Wunder beschreiben will. Nur stammelnd können wir dir erhabener und großer Gott danken für deine unendliche Liebe. So bitten wir dich dreieiniger Gott – nimm unseren Dank gnädig an. Sieh hinter unseren Worten den Wunsch dich zu loben und deine Herrlichkeit zu preisen. Jetzt und Ewigkeit.
Amen.

Hören: Gott spricht zu uns

+ 1. Lesung: Mose 20, 1-17:

Und Gott redete alle diese Worte:
Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.
Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird.
Du sollst nicht töten.
Du sollst nicht ehebrechen.
Du sollst nicht stehlen.
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.

Lied EM 310: „Leite mich“

+ 2. Lesung: 1. Korinther 1, 18-25:

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft. Denn es steht geschrieben (Jes 29,14): »Ich will zunichtemachen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.« Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die da glauben.
Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, wir aber predigen Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis und den Heiden eine Torheit; denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn die göttliche Torheit ist weiser, als die Menschen sind, und die göttliche Schwachheit ist stärker, als die Menschen sind.

Lied EM 123 1,2,4 Ich bete an die Macht der Liebe“

An dieser Stelle wird im Zoom-Gottesdienst die Predigt gehalten. https://blog.emk.at/wp-content/uploads/2021/03/P173-2021-03-07_2Mose20_1-17-Aufnahme.pdf

Teilen: Gott verbindet uns miteinander

+ Fürbitten mit Lied HW 50 „Kyrie“

Treuer Gott,
danke, dass du unsere Wege mitgehst,
danke, dass wir zu dir kommen dürfen
mit unserem Dank, unserer Sorge und unseren Bitten.
Du hast deiner Kirche Weg und Weisung gegeben. Halte uns auf deinen Pfaden
und weise uns den Weg der Umkehr und des Lebens.
Wir rufen zu dir:
Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich für alle,
die in deiner Kirche Leitungsverantwortung tragen,
schenke ihnen Klarheit für ihr Handeln
und Weisheit in ihren Entscheidungen.
Wir rufen zu dir:
Herr, erbarme dich.
Wir bitten dich für deine Schöpfung in ihrer Vielfalt, erhalte ihren Glanz und ihre Schönheit,
und lass uns gute Diener sein im Haus deiner Schöpfung.
Wir rufen zu dir …
Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich für Menschen mit Verletzungen, für alle, die unter Trennungen leiden,
für alle, die unerwartet Abschied nehmen müssen, für alle, die Kränkungen erfahren haben.
Lass deine Kraft der Vergebung und der Versöhnung wirken, dass Menschen Frieden finden.
Wir rufen zu dir:
Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich für unsere Gemeinde.
Mach uns zu guten Wegbegleitern für alle,
die sich auf ihre Taufe vorbereiten,
die auf dem Weg zu ihrer Hochzeit sind,
die an Schnittstellen des Lebens stehen.
Hilf uns neue Menschen in unserer Mitte willkommen zu heißen, so dass sie in deiner Kirche Heimat finden.
Wir rufen zu dir:
Herr, erbarme dich.

In der Stille bitten wir für Menschen, die deine Nähe brauchen. (Stille)
Wir rufen zu dir …
Herr, erbarme dich.

In deine Hände, treuer Gott, befehlen wir alle, für die wir gebetet haben. Bleibe bei uns und leite uns auf dem Weg des Friedens.
Durch Christus, unseren Herrn.
Amen.

Vater Unser

+ Kollekte

Die Kollekten sind auch in dieser Zeit der virtuellen Gemeinschaft weiterhin wichtig. Sie können an das Konto der jeweiligen Gemeinde überwiesen werden; oder mit den Pastor*innen/ Kassier*innen kann auch eine andere Form der Kollekten-Gabe vereinbart werden. Herzlichen Dank für die Unterstützung unserer Gemeindearbeit auch in dieser Zeit!

+ Dankgebet

Danke Gott, dass du nicht im Himmel geblieben bist sondern dich aufgemacht hast um uns zu suchen. Danke dass wir dein Liebesangebot annehmen können. Danke, dass du uns versorgst und wir lernen können zu teilen. Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis 

Aufnahme in die Bekennende Mitgliedschaft

Der Pastor / die Pastorin richtet sich an die Gemeinde:
Die Heilige Schrift bezeugt uns, dass Gott alle Menschen zu sich ruft. Dieser Ruf wird in der Verkündigung des Evangeliums gehört. Im Sakrament der Taufe ergeht er ganz persönlich an den einzelnen Menschen, der durch die Taufe in die Gliedschaft der Kirche Christi aufgenommen wird. Der Ruf Gottes wartet auf die Antwort des Menschen. Diese entfaltet sich in gelebter christlicher Gemeinschaft und im Dienst in der Welt. In der Aufnahme in die Bekennende Gliedschaft der Evangelisch-methodistischen Kirche, als einem Zweig der einen Kirche Christi, findet diese persönliche Antwort öffentlich Ausdruck.
Die Kandidatinnen und Kandidaten werden nach vorne gebeten und mit Namen vorgestellt …

Bekanntgaben

Weitergehen: Gott segnet uns

+ Segen

Und der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus!
Amen.

Lied HW 85, 1-3: „Alleluia“


Die Bibeltexte der Lesungen sind der Luther Bibel, revidiert 2017, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart entnommen.
Fürbitten: © 2017 Ceconi & Meadows-Helmer: Gottesdienst mit dem Revised Common Lectionary, www.delkina.org