• Lieder aus dem Gesangbuch der EmK (EM) bzw. Himmelweit (HW).
  • Grau hinterlegte Textangaben können durch anklicken eingeblendet werden. Alternativ kann die eigene Bibel verwendet werden.

Für den heutigen Sonntag gibt es 2 Predigten zum Lesen/ Ausdrucken:


Gottesdienstliturgie

Die Liturgie für den heutigen Sonntag wird auch im Zoom-Gottesdienst verwendet. Sie stammt von Lokalpastor Frank Moritz-Jauk aus Graz:

Ankommen: Gott bringt uns zusammen

Musik und Gottesdienstbeginn

Kinderteil:

Kinder benötigen ein Blatt Papier (am besten A3) und Stifte.
Dazu werden folgende Karten verwendet:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wanderings_in_the_desert_map.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Exodus_map.jpg

Lied EM 620: „Halte zu mir guter Gott…

Begrüßung

Liebe Gemeinde einen herzlichen Gruß zum heutigen Sonntag.
Wir übertragen diesen Gottesdienst auch wieder über Zoom und feiern also mit vielen Menschen gemeinsam, weil…

Ja, warum eigentlich?
Weil Graz so schön ist?
Keine Frage ist Graz schön, aber warum zwei Sonntage nacheinander aus Graz?
Nun – In Wahr- und Wirklichkeit, weil wir einen kleinen Ballawatsch zusammen gebracht haben.

Palla- oder Ballawatsch ist ein umgangsspachliches, österreichisches Wort für „Durcheinander, Wirrwarr, Chaos“ dessen Wortursprung trotz meiner Internetrecherche leider im Dunkeln bleiben muss.
Dass dieser Ballwatsch jetzt kein tatsächliches Chaos verursacht, verdanken wir heute Chang-Jun der kurzfristig eingesprungen ist und daher möchte ich mich ganz herzlich bei ihm bedanken.

Der heutige Gottesdienst kommt also in den liturgischen und musikalischen Teilen aus Graz und wir freuen uns auf eine Predigt von Martin Obermeir-Siegrist aus Linz – die Kindergeschichte haben wir ja auch schon aus Linz zugeschaltet.

Lasst uns jetzt also still werden und beten:

Eingangsgebet

Guter Gott, wir kommen zu dir, um wieder neu aufzutanken. Wir wenden uns dir zu, um etwas von deiner Treue zu erleben. Wir hören auf dein Wort und versuchen aus den Erfahrungen der Menschen mit dir zu lernen. Hilf uns Vater, dass wir uns einlassen können auf diesen Gottesdienst, damit er uns zur Quelle wird. Zur Quelle die uns mit neuer Hoffnung erfrischt. Der Hoffnung, dass diese Pandemie zu Ende gehen wird, der Hoffnung, dass du Menschenherzen durch Liebe verändern kannst und zur Hoffnung, dass alles was wir tun nicht am Erfolg gemessen werden wird, sondern am Willen mitzutun.

Jesus du hast uns gesagt, dass wir die Reben an dir, dem wahren Weinstock sind. Dass wir in dir bleiben sollen, um gute Frucht zu bringen. Vergib uns Jesus, wo wir dies nicht beherzigt haben, sondern unserem eigenen Willen und unseren eigenen Launen gefolgt sind. Wir bitten dich Jesus, dass du uns begleitest durch diese Wüstenzeit in der uns so Vieles schwer und freudlos erscheint. Diese Zeit, in der wir uns nach der Leichtigkeit und Unbekümmertheit vergangener Tage erinnern und uns danach sehnen. Hilf uns Jesus, diese Wüstenzeit zu nutzen, um zu erkennen was wirklich wichtig ist. Und was wir tun können, um einander aufzubauen.

Heilige Geistkraft, wenn alles trüb und kalt und düster um uns ist, dann sei du uns Licht. Wenn wir jetzt in der Fastenzeit an den Leidensweg von Jesus denken und uns darum das Herz schwer wird, dann tröste uns. Gib uns die Kraft, beides, Karfreitag und Ostern in den Blick zu nehmen. Es ist der Weg unserer Erlösung und so wollen wir uns dieser Erfahrung stellen. In unserer ganzen Existenz, wissen wir uns getragen von dir, dreieiniger Gott. Wir beten dich an und erneuern unser Vertrauen. Und so danken wir dir und preisen dich Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Amen

Hören: Gott spricht zu uns

+ 1. Lesung: 4. Mose 21, 4-9

Die Israeliten zogen vom Berg Hor
weiter in Richtung Schilfmeer.
Dabei nahmen sie einen Umweg um das Land Edom herum.
Das Volk aber wurde auf dem langen Weg ungeduldig.
Die Israeliten beklagten sich bei Gott und bei Mose:
»Wozu hast du uns aus Ägypten herausgeführt?
Sollen wir in der Wüste sterben?
Nicht einmal Brot und Wasser gibt es hier.
Wir ekeln uns vor dem schlechten Essen!«
Darauf schickte der HERR Giftschlangen zum Volk.
Viele Israeliten wurden gebissen und starben.
Das Volk kam zu Mose und bat:
»Wir haben Unrecht getan,
als wir so mit dem HERRN und mit dir geredet haben.
Bete zum HERRN, dass er die Schlangen von uns fortschafft!«
Daraufhin betete Mose für das Volk.
Der HERR antwortete Mose:
»Fertige eine Schlange aus Bronze an
und stecke sie auf ein Feldzeichen.
Jeder, der gebissen wurde, soll sie ansehen.
Dann wird er am Leben bleiben.«
Da machte Mose eine Schlange aus Bronze
und steckte sie auf ein Feldzeichen.
Und tatsächlich: Wer gebissen worden war
Und die Bronzeschlange ansah,
blieb am Leben.

Lied EM 429: „Gottes Wort sei ein Licht in der Nacht…“

+ 2. Lesung: Johannes 3, 14-21:

14Es ist wie damals bei Mose, als er in der Wüste den Pfahl mit der Schlange aufgerichtet hat.So muss auch der Menschensohn erhöht werden,15damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat.16Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hingab.Jeder, der an ihn glaubt, soll nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.17Gott hat den Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er sie verurteilt.Vielmehr soll er die Welt retten.18Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht glaubt, ist schon verurteilt.Denn er hat nicht an den geglaubt, der Gottes einziger Sohn ist.19So geschieht die Verurteilung: Das Licht ist in die Welt gekommen. Aber die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht. Denn ihr ganzes Tun war böse.20Jeder, der Böses tut, hasst das Licht. Er tritt nicht ins Licht, damit seine Taten nicht herauskommen.21Wer sich bei dem, was er tut, nach der Wahrheit richtet, tritt ins Licht. Seine Taten sollen bekannt werden, denn Gott selbst bestimmt sein Handeln.«

Lied „Du Allein Bist Heilig…“

An dieser Stelle wird im Zoom-Gottesdienst die Predigt gehalten. https://blog.emk.at/wp-content/uploads/2021/03/Predigt-Martin-Obermeir-Siegrist-14.03.2021.pdf

Teilen: Gott verbindet uns miteinander

+ Fürbitten mit Lied 124 „Don´t Be Afraid…“

Treuer Gott,
danke, dass du unsere Wege mitgehst,
danke, dass wir zu dir kommen dürfen
mit unserem Dank, unserer Sorge und unseren Bitten.

Gott, du liebst diese Welt.
Erfülle unsere Herzen mit Liebe zu deiner Schöpfung,
dass wir in Pflanzen und Tieren Werke deiner Liebe erkennen und achtsam mit ihnen umgehen.
Wir rufen zu dir:
Herr, erbarme dich.

Gott, Quelle des Friedens,
ermutige die Nationen zur Zusammenarbeit zum Wohle aller Menschen. Lass Vorurteile und Misstrauen schwinden,
dass wir einander zu Leben und Glück verhelfen.
Wir rufen zu dir …
Herr, erbarme dich.

Gott, Quelle des Lebens,
wir bitten dich für alle, die leiden.
Schenke Zeiten zum Aufatmen und Zeiten der Heilung, dass Menschen Linderung erfahren
und zurückfinden in ein unbeschwertes Leben.
Wir rufen zu dir:
Herr, erbarme dich.

Gott, Quelle der Versöhnung.
In dir haben wir Vergebung erfahren.
Wende unsere Herzen,
dass wir barmherzig und gnädig miteinander leben. Wir rufen zu dir …
Herr, erbarme dich.

In der Stille bitten wir für Menschen, die deine Nähe brauchen. (Stille)

Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich.

In deine Hände, treuer Gott, befehlen wir alle, für die wir gebetet haben. Bleibe bei uns und leite uns auf dem Weg des Friedens.
Durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Vater Unser

+ Kollekte

Die Kollekten sind auch in dieser Zeit der virtuellen Gemeinschaft weiterhin wichtig. Sie können an das Konto der jeweiligen Gemeinde überwiesen werden; oder mit den Pastor*innen/ Kassier*innen kann auch eine andere Form der Kollekten-Gabe vereinbart werden. Herzlichen Dank für die Unterstützung unserer Gemeindearbeit auch in dieser Zeit!

+ Dankgebet

Gott, wir danken dir, dass wir in einem Lern- und Reifungsprozess mit dir sind und wohl immer bleiben werden. Wir danken dir, dass du uns nie im Stich lässt, sondern wie eine gute Mutter einfach genügend Nerven für uns hast. Danke, dass du da bist und da bleibst, was auch immer geschieht. Deine Liebe nährt unsere Liebe und auch dafür danken wir dir.
Amen

Bekanntgaben

Weitergehen: Gott segnet uns

+ Segen

Gott stärke, was in dir wachsen will.
Gott schütze, was dich lebendig macht.
Gott behüte, was du weiterträgst.
Und so segne dich Gott,
als der Vater, der Sohn und die Heilige Geistkraft.
Amen

Lied 488, 1,4: „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott…“


Die Bibeltexte der Lesungen sind der BasisBibel. Neues Testament und Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart: www.basisbibel.de entnommen.
Fürbitten: © 2017 Ceconi & Meadows-Helmer: Gottesdienst mit dem Revised Common Lectionary, www.delkina.org