Gebet für den 25. März

Gebet zum Beginn

Gott, du zeigst mir den Weg zum Leben.
Viel Freude finde ich in deiner Gegenwart und immerwährendes Glück an deiner Seite. Wir beten jetzt zu dir, guter Gott.
Dabei wollen wir den Blick auf Jesus richten. Er hat uns zum Glauben geführt und wird ihn auch vollenden.
Was unsere Herzen bewegt bringen wir jetzt vor dich und wissen, dass dein Geist in uns atmet und uns lebendig macht.

Gebetsanliegen

Die Arbeit in unserem Diakonie Zentrum Spattstraße*

Von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist derzeit ein Spagat gefordert zwischen eigenem Bedürfnis nach Sicherheit und den Bedürfnissen der Jugendlichen, die ihnen anvertraut sind. Gott, schenke ihnen weiter Kraft und Mut für die Arbeit.

Alle Menschen, die jetzt anderen helfen und für andere da sind

Viele Menschen werden gerade jetzt in ihren Berufen und für ihre Aufgaben gebraucht. Mütter und Väter; Krankenschwestern und Altenpfleger; alle, die die nötige Infrastruktur aufrecht erhalten. Gott, schenke ihnen weiter Kraft und Mut für ihre Aufgaben.

Die Menschen in unseren Gemeinden

Wir alle versuchen uns auf die neue Situation einzustellen. Gott hilf uns, unseren veränderten Alltag nach deinem Willen zu gestalten.

Menschen in Not

Wir denken an alle Menschen, die von Krieg betroffen sind; die in Flüchtlingslagern oder in Haft auf Besserung ihrer Lage warten; die um ihr Leben und das Leben ihrer Liebsten fürchten. Gott, schick du an allen Orten Licht in die Finsternis.

Weitere Gebetsanliegen

Gott, höre unsere persönlichen Anliegen.

Vater Unser

Segen
In einer Zeit, die arm geworden ist an Berührung, berühre du uns, Gott, mit deiner Liebe: Lass uns Geborgenheit spüren, wie wenn uns eine liebende Mutter, ein gütiger Vater umarmt.
Schenk uns Trost und Mut, wie wenn eine Freundin oder ein Bruder unsere Hand hält. Sei die Wärme und Fürsorge in unseren Herzen, unserem Zuhören und unserem Reden. 
Amen.

* Das 1963 gegründete Diakonie Zentrum Spattstraße ist das Sozialwerk der Evangelisch-methodistischen Kirche in Österreich. Schwerpunkt ist das Dasein für Kinder, Jugendliche und Familien. www.spattstrasse.at

Was ist das methodistische Mittwochsgebet?

Church is community, and church buildings are places where we encounter one another (and God). The importance of such opportunities for meeting others is now felt, as they are inaccessible to us.

In einer Zeit, in der Kirchenräume geschlossen bleiben müssen und die unmittelbare Begegnung kaum möglich ist wollen wir neue Wege erproben, miteinander verbunden zu bleiben. Zum Beispiel durch die Mittwochsgebete, die in der EmK Salzburg begonnen haben und zu denen wir jetzt in ganz Österreich und darüber hinaus einladen. 

Wie geht das?

Wir laden ein, mittwochs zwischen 17 und 21 Uhr zu beten. So sind wir in dieser Zeit besonders miteinander verbunden.
Gebetsanliegen für den folgenden Mittwoch können immer bis Sonntag, 15 Uhr eingebracht werden – an gebet@emk.at oder telefonisch an Pastor Martin Obermeir-Siegrist, 0650 77 99 008.

Vier Abschnitte

Das Gebet zum Beginn bleibt immer gleich. Es erinnert uns an die Zusagen, die Gott uns in der Heiligen Schrift gibt und soll helfen, uns ganz auf den dreieinigen Gott zu besinnen. Wir empfehlen dieses Gebet laut zu sprechen.
Die Gebetsanliegen wechseln wöchentlich. Es findet sich jeweils ein stärker gedrucktes Gebetsanliegen und einige erklärende Worte. Dieser Teil bietet viel Freiheit für die persönliche Ausgestaltung. Die Gebetsanliegen könnten z.B. wie abgedruckt gelesen werden. Nach jedem Anliegen könnte eine Zeit des stillen oder ausgesprochenen Gebets folgen. Das Vater Unser / Unser Vater ist das Gebet, das uns Jesus gelehrt hat und alle Menschen verbindet, die in Jesu Namen beten. Wir beten es am besten laut in der Sprache, die dem Herzen am nächsten ist. Auf deutsch lautet die ökumenische Fassung:

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Der Segen wird uns – je nach Kirchenjahr unterschiedlich – aus dem Gebet zurück in unseren Alltag senden. Wir empfehlen den Segen laut zu sprechen.

Foto: Pixel2013 via pixabay