• Lieder aus dem Gesangbuch der EmK (EM) bzw. Himmelweit (HW).
  • Grau hinterlegte Textangaben können durch anklicken eingeblendet werden. Alternativ kann die eigene Bibel verwendet werden.

Für den heutigen Sonntag gibt es wieder zwei Predigten zum Lesen/ Ausdrucken:


Gottesdienstliturgie

Die Liturgie für den heutigen Sonntag wird auch im Zoom-Gottesdienst verwendet. Sie stammt von Pastorin Dorothee Büürma sowie Charlotte und Manfred Schwarz

Ankommen: Gott bringt uns zusammen

Begrüßung und Einführung zum Gottesdienst

Liebe Geschwister!
Herzlich Willkommen zum Gottesdienst der EmK Österreich, der heute von der EmK Salzburg gestaltet wird.
Wir wollen, wie letzte Woche auch, den Gottesdienst mit einem Anfangsteil für Kinder und Familien beginnen.
Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit euch diesen Gottesdienst feiern können oder dass ihr diese Liturgie für euren Hausgottesdienst nutzen könnt.
Heute werden wir uns an Gottes Versprechen erinnern, das er Abraham gegeben hat: dass Gott Abraham und seine Nachkommen segnen wird. 
Dieses Versprechen gilt auch uns, die wir wie Abraham darauf vertrauen, dass wir alle Gottes Kinder sind.
So feiern wir nun gemeinsam unseren Gottesdienst im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Lied: „Ich sag dir guten Morgen…“

Kindergeschichte

Lied: „Segne Vater 1000 Sterne…“

Eingangsgebet

Segnender, liebender, barmherziger Gott,
Wir danken dir für die Hoffnung, die wir in dir haben, dass du dich um uns sorgst, dass wir dir wichtig sind, dass du uns liebst.
Wir sind Sternkinder, Erdkinder, Hoffnungskinder von dir, himmlischer Vater. 
Du beschenkst uns mit Leben in Fülle – und wir sehen die Spuren neuen Lebens auch in unserer Welt: 
Blumen schenken unserer Welt neue Farbe, Vögel erfüllen die Luft mit Gesang, und Knospen warten schon darauf zu Blüten und nährenden Früchten heranzuwachsen.
Sonnenstrahlen wärmen unsere Herzen und zumindest in Salzburg hat uns der Regen gestern frische Luft und neuen Atem gebracht. 
Wir dürfen dankbar sein für Momente des Glücks und der Idylle.
Sie tragen uns in den schwereren Zeiten, die wir seit einem Jahr immer wieder miterleben.
Sie geben uns Hoffnung, dass du, Gott, Segen bringen kannst, wenn alles trostlos scheint.
Du bist da und du stehst uns bei. In dir ist Leben – auch in dieser Zeit!
Amen.

Hören: Gott spricht zu uns

+ 1. Lesung: 1. Mose 17, 1-7 und 15-16:

Als nun Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der HERR und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor mir und sei fromm. Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir schließen und will dich über alle Maßen mehren. Da fiel Abram auf sein Angesicht. Und Gott redete weiter mit ihm und sprach: Siehe, ich habe meinen Bund mit dir, und du sollst ein Vater vieler Völker werden. Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich gemacht zum Vater vieler Völker. Und ich will dich sehr fruchtbar machen und will aus dir Völker machen und Könige sollen von dir kommen. Und ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir und deinen Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht, dass es ein ewiger Bund sei, sodass ich dein und deiner Nachkommen Gott bin. 
Denn ich will sie segnen, und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben; ich will sie segnen, und Völker sollen aus ihr werden und Könige über viele Völker. Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in seinem Herzen: Soll mir mit hundert Jahren ein Kind geboren werden, und soll Sara, neunzig Jahre alt, gebären?

Lied EM 39, 1-4: „Gott Abrahams sei Preis…“

+ 2. Lesung: Römerbrief 4, 1-13:

Wir fragen weiter: Wie verhielt es sich eigentlich bei Abraham,unserem leiblichen Stammvater? Was hat er erreicht? Gilt Abraham etwa aufgrund seiner eigenen Taten als gerecht?
Dann hätte er allen Grund, stolz zu sein. Aber vor Gott zählt das nicht. Was steht denn in der Heiligen Schrift?
»Abraham glaubte Gott, und das rechnete ihm Gott als Gerechtigkeit an.« Wer eine Arbeit leistet, bekommt seinen Lohn nicht aus Gnade, sondern weil er ihm zusteht. Anders ist es, wenn jemand bei Gott keine eigenen Leistungen vorzuweisen hat: Glaubt er an den, der die Frevler gerecht macht, wird ihm dieser Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. Davon redet ja auch schon David. Er nennt einen Menschen glücklich, dem Gott unabhängig von dessen Leistungen etwas als Gerechtigkeit anrechnet: »Glückselig ist jeder, dessen Vergehen vergeben werden und dessen Sünden zugedeckt sind. Glückselig ist der Mensch, dem der Herr die Schuld nicht anrechnet.« Gilt dieser Zuspruch des Glücks nur für die Juden, also die Beschnittenen? Oder gilt er auch für die Unbeschnittenen? Wir sagen: Gott hat Abraham den Glauben angerechnet. Unter welchen Umständen geschah das? War er damals bereits beschnitten oder war er noch nicht beschnitten?
Es geschah nicht, als er bereits beschnitten war, sondern als er noch nicht beschnitten war. Abraham erhielt das Zeichen der Beschneidung als Siegel für seine Gerechtigkeit. Diese Gerechtigkeit hatte Gott ihm aufgrund des Glaubens zuerkannt, den er vor seiner Beschneidung gezeigt hatte. Denn Abraham sollte auch zum Vater von allen Menschen werden, die glauben, ohne beschnitten zu sein. Und deshalb wird Gott auch diesen Menschen ihren Glauben als Gerechtigkeit anrechnen. Und natürlich bleibt Abraham der Vater der Juden, also der Beschnittenen. Allerdings nicht nur deshalb, weil sie beschnitten sind. Sie müssen auch in seine Fußstapfen treten. Das heißt: Sie müssen denselben Glauben zeigen wie unser Vater Abraham vor seiner Beschneidung. Wegen seines Glaubens nahm Gott Abraham als gerecht an. Gott hat Abraham und seinen Nachkommen versprochen, dass sie die ganze Welt als Erbe erhalten. Er gibt ihnen dieses Versprechen aber nicht, weil sie das Gesetz befolgen. Er gibt es ihnen, weil er sie aufgrund ihres Glaubens als gerecht.

Lied HW 128, 2x: „I Am a New Creation…“

An dieser Stelle wird im Zoom-Gottesdienst die Predigt gehalten.

Teilen: Gott verbindet uns miteinander

+ Fürbitten

Treuer Gott, Du Gott von Abraham und Sara! Du, den wir im Namen Jesu Vater nennen dürfen, wir danken Dir für Deine Liebe und Sorge um uns Menschen. 

Vater, Du hast uns Deine Nähe zugesichert, in der wir uns geborgen wissen. Und doch spüren wir täglich, dass unsere Nöte und Sorgen nicht geringer werden. Darum bitten wir um Deine Hilfe um zu erkennen, dass Du uns beistehst, bei uns bist und uns beim Tragen und Ertragen schwieriger Situationen hilfst. Stärke unser Vertrauen in Dich, auf dass wir nicht an Deiner Treue zweifeln.

Wenn wir uns kraftlos fühlen, Probleme wälzen, die uns vielleicht den Schlaf rauben und wir sorgenvoll in die Zukunft schauen, dann kommen wir zu Dir, der Du treu zu Deinen Verheißungen stehst. Stärke uns mit Deinem Trost und Deinem Beistand!

Vater, unser Herz ist so voll! So bitten wir Dich für unsere kranken Glaubensgeschwister in unseren Gemeinden, besonders die an Covid 19 erkrankt sind und vielleicht gar um ihr Leben bangen. Hülle sie alle ein in Deine heilende Kraft und in Deine Fürsorge und Liebe. Ärzte und Ärztinnen, Krankenschwestern und Pfleger mögen erfüllt sein mit Deiner Weisheit und Deiner Kraft, um ihnen beizustehen! 
Schenke Wissenschaftlern Erkenntnisse, die helfen, Menschenleben zu retten und Heilmittel gegen diese Pandemie zu finden. Hilf Politikern gute Entscheidungen für die Menschen zu treffen.

Vater, viele Menschen sind arbeitslos oder können ihrem Beruf nicht nachgehen: Alle in Kunst und Kultur Schaffende, in der Gastronomie und im Sport Tätige‚ und noch viele mehr warten darauf, wieder arbeiten zu können! Sie alle sind uns ein Anliegen, wir bitten für sie! Schenk Du ihnen Weisheit, und hilf ihnen, Wege zu finden!
Ein Herzensanliegen sind uns die Kinder und Jugendlichen! Sie sollen nicht mehr leiden müssen unter all diesen Beschränkungen! Ebenso die alten Menschen. Vater, die Liste ist endlos! In Deiner Treue und Liebe, höre und erhöre unsere Bitten!

Vater, wir danken Dir für alle, die in unserer Kirche Verantwortung tragen und sich einsetzen, dass die Gemeinschaft untereinander erhalten bleibt, dass wir auf viele Weise Gottesdienste feiern und Deine Botschaft hören können! Dass wir die modernen Medien nützen können um „Kirche“ zu leben und zu bleiben! Darum bitten wir Dich um Deinen Heiligen Geist, Freude und Deinen Segen für sie alle.

Denn Du, treuer Gott, Du Gott Abrahams und Saras, Du, den wir im Namen Jesu Vater nennen dürfen, gedenke Deines Bundes, den Du mit den Vätern geschlossen hast. 
Wir wollen gerne Deine Kinder sein und mitwirken an Deinem Reich.
Amen. 

Lied EM 332, 1-4: „Leite mich…“

+ Dankgebet & Vater Unser

Danke Gott, dass wir uns immer auf dich verlassen können und du uns gibst, was wir zum Leben brauchen. Du hast Sarah und Abraham gesegnet und möglich gemacht, was unmöglich erschien. Gib, dass auch wir dir unsere Sorgen und Nöte anvertrauen, damit du uns helfen kannst. In großer Dankbarkeit nehmen wir wahr, wo du uns begleitest hast. Danke für deine große Treue.
Amen

+ Kollekte

Die Kollekten sind auch in dieser Zeit der virtuellen Gemeinschaft weiterhin wichtig. Sie können an das Konto der jeweiligen Gemeinde überwiesen werden; oder mit den Pastor*innen/ Kassier*innen kann auch eine andere Form der Kollekten-Gabe vereinbart werden. Herzlichen Dank für die Unterstützung unserer Gemeindearbeit auch in dieser Zeit!

Weitergehen: Gott segnet uns

Lied EM 387, 1-3: „Vertraut den neuen Wegen“

+ Segen

Der Segen Gottes von Sara, Hagar und Abraham,
der Segen des Sohnes, von Maria geboren,
der Segen des Heiligen Geistes, der über uns wacht wie eine Mutter über ihre Kinder,
sei mit euch allen.
Amen.


Die 1. Lesung ist aus der Lutherbibel 2017 und die 2. Lesung aus der Basisbibel.